Prinz William ist als Präsident des englischen Fußballverbands eng mit dem Sport verbunden und verfolgt die Spiele der Nationalmannschaft für gewöhnlich gerne auch im Stadion. Umso auffälliger war es, dass er bei der Weltmeisterschaft bislang nicht zu sehen war. Während Royals wie König Felipe, König Willem-Alexander und Königin Máxima ihre Teams vor Ort unterstützten, blieb es um die britische Königsfamilie auf den Tribünen still. Gerade weil England sich im Turnier weit nach vorn spielte, wuchs das Interesse an der Frage, warum ausgerechnet William fernblieb.
Prinz William kündigte Reise erst fürs Finale an
Eine erste Antwort gab der Prinz selbst schon vorab. Im Podcast der Brüder Jason und Travis Kelce wurde William gefragt, ob er für England in die USA reisen würde, falls die Mannschaft das Finale erreicht.
Seine Reaktion fiel klar aus: „Auf jeden Fall, wenn wir im Finale stehen.“ Auch aus dem Palast kam danach ein Statetement, dass der Prinz von Wales nur bei einem Finaleinzug vor Ort sein werde. Damit war zumindest erklärt, warum frühere Partien ohne ihn stattfanden.
Prinz George und Wimbledon spielten eine wichtige Rolle
Neben dieser Zusage für ein mögliches Endspiel gab es auch familiäre und terminliche Gründe für die Abwesenheit von William. Prinzessin Kate ist Schirmherrin des All England Lawn Tennis and Croquet Club und wurde bei Wimbledon erwartet. Dort erschien sie auch gemeinsam mit William sowie den beiden ältesten Kindern.
Gleichzeitig endete für Prinz George gerade das Schuljahr an der Lambrook School, bevor für ihn bald der Wechsel nach Eton ansteht. Diese Phase gilt innerhalb der Familie als bedeutend, und William wollte für diesen Moment offenbar lieber zu Hause sein als für mehrere Tage zu verreisen.
Royal-Experte nennt auch politische Gründe
Hinzu kamen Spekulationen, dass nicht nur der Kalender eine Rolle spielte. Royal-Experte Simon Vigar verwies auf mögliche diplomatische Verpflichtungen bei einer USA-Reise. „Es hätte wohl die Erwartung gegeben, dass William Donald Trump trifft“, erklärte er laut „Hello!“.
Ein WM-Besuch wäre damit weit mehr gewesen als ein privater Freizeit-Trip. Autor Richard Fitzwilliams schätzt das Fernbleiben Williams gegenüber „Celebrity Intelligence“ so ein: „Königliche Prominenz sollte sparsam eingesetzt werden. Wenn man damit behutsam umgeht, verleiht sie dem Ganzen ein besonderes Flair.“
William litt mit England von zu Hause aus mit
Trotz seiner Abwesenheit war William emotional nah an der Mannschaft. Nach dem Ausscheiden Englands meldete er sich öffentlich zu Wort und machte deutlich, wie sehr ihn das Ergebnis getroffen hatte. „Ich bin am Boden zerstört. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch“, schrieb der Prinz via Instagram. Dazu dankte er dem Team für ein starkes Turnier und würdigte den Einsatz der Spieler. Seine Unterstützung kam also nicht von der Tribüne, sondern aus dem privaten Umfeld mit Kate und den Kindern.