König Charles und Königin Camilla haben bei ihrem Besuch in Antigua und Barbuda einen nassen Auftritt erlebt. Das Paar nahm an der jährlichen Parade zum 45. Jahrestag der Unabhängigkeit teil, als im Sir Vivian Richards Stadium starker Regen einsetzte.

Camilla wurde mit einem Regenschirm in Sicherheit gebracht, während Charles zunächst im strömenden Regen stehen blieb. Der König blickte sich mehrfach um, hob die Hand und deutete an, dass er selbst einen Schirm brauche. Erst nach kurzem Durcheinander inmitten der Zeremonie erhielt auch er Schutz.

König Charles fragte nach einem Regenschirm

Der Monarch wurde dabei beobachtet, wie er seine Helfer wiederholt nach einem Schirm fragte. „Wo ist der Regenschirm?“, sagte König Charles laut USA Today. Sein beiger Anzug wurde dabei sichtbar durchnässt, während der Regen auf das Stadion niederprasselte.

Camilla hatte den Platz zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen und war auf die Tribüne gebracht worden. Später wirkte Charles wieder gelöster und scherzte, auf seiner Hose wachse nun Brunnenkresse. Die Parade konnte erst richtig beginnen, nachdem auch für ihn ein Schirm gefunden worden war.

Königin Camilla bekam den Regen in den Haaren zu spüren

Als beide später untergestellt waren, musste Camilla über die Szene lachen. Wie Hello! berichtet, konnte die Königin ihr Kichern kaum verbergen, nachdem sie zuvor aus dem Regen begleitet worden war. Ihr Make-up blieb zwar unversehrt, doch ihre sonst sorgfältig frisierte Haare litten sichtbar unter dem karibischen Schauer. 

Die Szenen gehörten zu den wohl verrücktesten Aufnahmen des gemeinsamen Auftritts bei den Feierlichkeiten in dem Inselstaat.

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Königin Camilla vom Regen überrascht.

Camilla reiste später in die Karibik nach

Der Termin in Antigua und Barbuda war Teil der royalen Herbstreise in die Karibik. Auf dem Programm standen außerdem Besuche auf den Bahamas und in Guyana sowie Treffen rund um das Commonwealth Heads of Government Meeting, an dem Charles als Oberhaupt des Commonwealth teilnahm.

Die ersten beiden Stationen der neuntägigen Reise hatte der König allein absolviert. Camilla stieß erst später dazu und übernahm ein kürzeres Programm. Ihr späterer Reisebeginn wurde mit der Belastung langer Flüge und der Hitze vor Ort erklärt.

Die Reise endet vor politisch heiklem Hintergrund

Der Besuch fand nicht nur unter schwierigen Wetterbedingungen statt, sondern auch in einer politisch sensiblen Lage. In Antigua und Barbuda wurden zuletzt Forderungen nach Reparationen für die koloniale Vergangenheit Großbritanniens lauter.

Premierminister Gaston Browne hatte sich zudem dafür ausgesprochen, Charles als Staatsoberhaupt des Landes abzulösen und durch eine antiguanische Persönlichkeit zu ersetzen. Neu gewählte Amtsträger leisten ihren Eid dort seit Mai direkt auf den Staat statt auf den König. Die Karibikreise des Paars endet am 4. November.