Prinz Harry (41) scheint einen neuen Schritt in Richtung Heimat zu planen. Nach dem privaten Wiedersehen mit König Charles III (77) im Juli soll der Herzog von Sussex künftig wieder regelmäßiger nach Großbritannien reisen. Im Raum stehen Besuche alle paar Monate, bei denen es nicht nur um familiäre Nähe gehen soll.
Prinz Harry plant häufigere Reisen nach Großbritannien
Auch seine wohltätigen Projekte und langjährigen Schirmherrschaften könnten dabei stärker in den Mittelpunkt rücken. Für das Königshaus ist das eine heikle Entwicklung, denn während sich das Verhältnis zum Vater offenbar entspannt, bleibt eine andere Beziehung weiterhin deutlich belastet.
Wie Daily Mail berichtet, erwägt Prinz Harry, seine Aufenthalte in Großbritannien deutlich auszuweiten. Das Treffen mit seinem Vater soll für ihn ein wichtiger Schritt gewesen sein. Demnach empfand er die Begegnung als positiv und ermutigend. Schon im September könnte der 41-Jährige erneut nach Großbritannien reisen.
Anlass wäre unter anderem ein Termin der von ihm unterstützten Organisation WellChild. Zugleich soll Harry den Wunsch haben, seine Präsenz vor Ort wieder zu stärken, um enger mit britischen Einrichtungen und Projekten verbunden zu bleiben.
König Charles empfing Harry, Meghan und die Kinder privat
Das Wiedersehen im Juli hatte für die Familie besondere Bedeutung. König Charles III. empfing seinen Sohn, Herzogin Meghan (45) sowie Archie und Lilibet auf dem Landsitz Highgrove. Für den Monarchen war es das erste Treffen mit seinen Enkelkindern seit rund vier Jahren, wie Bunte berichtet.
Der Besuch fand bewusst im privaten Rahmen statt. Der Palast bestätigte lediglich, dass Charles und Königin Camilla (79) die Familie empfangen hatten. Fotos oder inhaltliche Details zum Gespräch wurden nicht veröffentlicht, was die Bedeutung des Treffens eher noch unterstreicht.
Invictus Games 2027 spielen für Harry eine Schlüsselrolle
Ein zentraler Grund für Harrys mögliche Rückkehr im engeren Rhythmus dürften die Invictus Games sein. Die Spiele werden 2027 in Birmingham ausgetragen und gelten als eines seiner wichtigsten Projekte. Regelmäßige Reisen könnten ihm helfen, die Vorbereitung enger zu begleiten und sein Engagement in Großbritannien sichtbarer zu machen.
Nach Informationen von ksta.de soll Harry außerdem den Wunsch geäußert haben, dass sein Vater die Spiele besucht. Als Staatsoberhaupt und Oberhaupt der britischen Streitkräfte hätte ein solcher Auftritt großes symbolisches Gewicht.
Das Verhältnis zu Prinz William bleibt schwierig
So positiv die Zeichen zwischen Vater und Sohn derzeit wirken, so angespannt bleibt die Lage zwischen Harry und Prinz William (44). Seit Jahren gilt das Verhältnis der Brüder als schwer belastet, und auch beim jüngsten Besuch kam es offenbar zu keinem Treffen. Genau darin liegt der empfindliche Punkt für die royale Familie.
Eine häufigere Rückkehr Harrys könnte die Annäherung an Charles fördern, zugleich aber alte Konflikte neu sichtbar machen. Zwischen familiärer Nähe, öffentlicher Rolle und persönlicher Distanz steht Harry damit vor einer Entscheidung mit weitreichender Wirkung.