Mit viel Lachen, leichtem Wettkampffieber und einigen wackligen Momenten haben der Prinz und die Prinzessin von Wales Curling ausprobiert. Beim Besuch der National Curling Academy in Schottland gaben sie den Olympischen und Paralympischen Teams von Großbritannien ihre guten Wünsche für die kommenden Winterspiele. Vor Ort mischten sich William und Kate unter Fans, posierten für Selfies und sprachen mit Kindern, bevor sie selbst auf das Eis gingen – und dabei zeigten, wie nahbar und sportbegeistert sie sind, berichtet „The Sun“.
Kate gewinnt Curling-Duell gegen William
Zunächst sah Prinz William seiner Frau lachend zu, als Prinzessin Kate den ersten Versuch wagte. Sie betrat vorsichtig die 45 Meter lange Eisbahn, hielt sich an Williams Arm fest – und verlor prompt das Gleichgewicht. Ein kurzer Schockmoment, in dem Kate die Balance verlor, doch am Ende ging alles gut aus. Lachend fing sie sich wieder, vergaß im Durcheinander jedoch, den Stein loszulassen.
„Kann ich es noch einmal versuchen?“, bat sie, bevor klar war: Es wird ein direktes Duell der beiden. Mit jeweils zwei Sweepern traten sie gegeneinander an, Ziel war ein Punkt im Zentrum der Fläche. Am Ende landete Kates Stein mitten im Ziel, worauf sie ihre Teamkollegin Jennifer Dodds abklatschte und mit einem energischen Faustjubel feierte.
„Es ist schwerer, als es aussieht“
Auch Prinz William ließ sich die sportliche Herausforderung nicht entgehen. „Na gut, schauen wir mal, was passiert“, sagte er laut „The Sun“, als er in die Startposition ging und den Stein über das Eis gleiten ließ. Nach ihrer gemeinsamen Erfahrung erzählten die beiden Kindern im Sportzentrum, Curling sei „schwerer, als es aussieht“.
Nähe zu Fans und Unterstützung für Olympia-Teams
Zwischen den sportlichen Momenten nahmen sich der Thronfolger und seine Frau viel Zeit für die Menschen vor Ort. Kate lächelte in zahlreiche Handykameras, sprach mit Kindern und Jugendlichen und zeigte einmal mehr ihre Freude an direktem Kontakt mit Fans.
Bruce Mouat, Kapitän des Männerteams, lobte das royale Interesse: „Es war wunderbar, wirklich schön, dass sie uns für den kommenden Monat Glück gewünscht haben, beide waren sehr freundlich und offen fürs Curling“, so der Sportler laut „The Sun“. Die Royals betonten, sie würden die Spiele aufmerksam verfolgen – ein Signal, das für die Athletinnen und Athleten kurz vor dem großen Wettkampf zusätzliche Motivation bedeutet.
Traditionelles Handwerk: Besuch bei Radical Weavers
Nach dem sportlichen Auftakt führte der Tag die Royals in ein Handwebstudio im Zentrum von Stirling. Bei Radical Weavers informierten sie sich über die Tradition des schottischen Tartans und die Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation, die klassische Webtechniken vermittelt. Geplant war auch, dass William und Kate selbst an den Webstühlen aktiv werden und an einem Projekt für den längsten Tartanschal der Welt mitwirken.
Für Kunst- und Textilfreundin Kate knüpft der Termin an frühere Besuche in britischen Textilbetrieben an, bei denen sie die Bedeutung des Handwerks für Kultur und Wirtschaft betonte. So verbindet das Paar sportliche Förderung mit dem Erhalt jahrhundertealter Traditionen in Schottland.
