Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ihr Leben erneut verlagert und sind Ende August mit ihren Kindern nach Großbritannien zurückgekehrt. Für Archie und Lilibet steht nun der Wechsel an eine britische Vorschule an. Der Alltag der Familie soll dabei möglichst normal ablaufen.

Harry und Meghan möchten den Schulweg offenbar selbst übernehmen, statt sich dabei auf Nannys zu verlassen. Gerade dieser feste Tagesrhythmus gilt jedoch als heikel, weil weiterhin offen ist, ob die Familie langfristig staatlich finanzierte Polizeischutzmaßnahmen erhält.

Harry und Meghan warten weiter auf Entscheidung zum Polizeischutz

Nach Angaben des britischen Express ist noch nicht entschieden, ob die Sussexes in Großbritannien dauerhaft Polizeischutz auf Kosten der Steuerzahler bekommen. Eine Prüfung soll nach dem Umzug eingeleitet worden sein, eine Antwort des Innenministeriums steht aber noch aus.

Harry kämpft seit Jahren darum, diesen Schutz zurückzuerhalten. Im Juli wurde ihm mitgeteilt, dass die von ihm geforderte Risikobewertung inzwischen erfolgt sei. Danach soll er mehrere Briefe an das Royal and VIP Executive Committee sowie an den Innenminister geschickt haben, um Auskunft über die Ergebnisse zu erhalten.

Der Schulweg von Archie und Lilibet gilt als heikel

Im Mittelpunkt steht derzeit der tägliche Weg zur Schule. Ein Freund der Familie sagte dem Telegraph: „Das ist absolut der größte Bereich der Sorge. Dort entstehen die meisten Gefahren.“ Auch der frühere Polizeischützer Scott Hamer, der 14 Jahre in einer Spezialeinheit für den Schutz von Royals arbeitete, verwies auf das Problem fester Start- und Zielpunkte.

Die Route könne zwar variiert werden, doch Schule und Wohnort blieben dieselben. Das Haus der Familie und die Schule der Kinder sollen deshalb bewusst geheim gehalten werden. Berichten zufolge liegt der Wohnsitz außerhalb Londons.

Meghan sprach schon 2022 über Paparazzi beim Abholen

Herzogin Meghan hatte bereits 2022 in einem Interview mit The Cut gesagt, dass ein einfacher Schulweg in Großbritannien schnell von Fotografen begleitet werden könnte. Sie sprach damals von großem Medienandrang rund um das Bringen und Abholen ihres Sohnes.

Andere Royal-Experten widersprachen dieser Einschätzung laut Hello! und verwiesen darauf, dass es in Großbritannien strenge Regeln zum Schutz von Kindern der Königsfamilie gibt. Auch Prinz William und Prinzessin Kate haben ihre Kinder über Jahre selbst zur Schule gebracht, ohne Paparazzi-Auflauf an den Schultoren.

Der Umzug hängt wohl auch mit Dianas Vermächtnis zusammen

Warum Harry und Meghan überhaupt zurückkehrten, ist ebenfalls eine Frage, die sich viele Beobachter stellen. Laut Hello! soll Harry an einem Film über seine Mutter Prinzessin Diana arbeiten, passend zum 30. Todestag im kommenden Jahr.