Prinz Harry hat sich von einem Amt getrennt, das ihn über Jahre eng mit Afrika verbunden hatte. Der Herzog von Sussex gehört nicht mehr dem Vorstand von African Parks an, einer Naturschutzorganisation, mit der er seit 2016 zusammenarbeitete. Zunächst unterstützte er das Projekt in Malawi, später wurde er Präsident der Organisation und 2023 schließlich Mitglied des Board of Directors. Der Rückzug kommt in einem heiklen Moment: Die Organisation stand zuletzt wegen Vorwürfen schwerer Menschenrechtsverletzungen gegen indigene Menschen massiv unter Druck.
Prinz Harry beendet Rolle bei African Parks
Ein Sprecher des 41-Jährigen betonte laut People Magazine, dass Harry seine Zeit bei der Organisation mit Stolz sehe und die Weiterentwicklung des Vorstands unterstütze. „Der Herzog ist stolz auf seine zehn Jahre mit African Parks und unterstützt die fortlaufende Stärkung des Vorstands voll und ganz", so der Sprecher laut People Magazine.
Vorwürfe gegen Ranger belasten die Organisation
Der Schritt steht im Zusammenhang mit einem Skandal, der African Parks seit geraumer Zeit begleitet. Nach einer unabhängigen Untersuchung räumte die Organisation ein, dass es in einzelnen Fällen zu Menschenrechtsverletzungen gekommen sei. Die Organisation erklärte, man bedaure das Leid der Betroffenen zutiefst und habe Mängel in internen Abläufen festgestellt, die nun behoben werden sollten.
Harrys Rückzug fällt mit Umzug in die UK zusammen
Parallel dazu steht auch im Privatleben des Royals ein großer Wechsel an. Harry und Herzogin Meghan wollen mit ihren Kindern Archie und Lilibet für längere Zeit von Kalifornien nach Großbritannien ziehen. Die Kinder sollen dort schon bald die Schule besuchen. König Charles soll vor der öffentlichen Bekanntgabe über die Pläne informiert worden sein und die Möglichkeit begrüßen, seine Familie häufiger im privaten Rahmen zu sehen. Für Harry ist es damit eine Phase großer Neuordnung: beruflich, familiär und auch mit Blick auf seine öffentliche Rolle.