Prinz Harry (41) könnte schon bald einen Schritt gehen, den viele lange für kaum vorstellbar hielten. Er soll im Juli gemeinsam mit Herzogin Meghan (44) sowie den Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien reisen. Es wäre die erste gemeinsame Familienreise dorthin seit vier Jahren. Hintergrund ist offenbar ein Termin rund um die von Harry gegründeten Invictus Games.
Prinz Harry plant Reise mit Meghan, Archie und Lilibet
Offiziell bestätigt ist die Reise bislang nicht. Dennoch richtet sich der Blick bereits auf die Frage, ob es bei dem Aufenthalt auch zu einem Treffen mit König Charles III (77) kommen könnte. Wie „t-online“ berichtet, wollen Harry, Meghan, Archie und Lilibet im Juli nach Großbritannien kommen.
Anlass soll ein Termin im Zusammenhang mit den Invictus Games sein, die 2027 in Birmingham stattfinden. Harry hatte das Sportereignis 2014 für verwundete und erkrankte Soldatinnen und Soldaten ins Leben gerufen und setzt sich bis heute stark dafür ein.
Für seine Familie wäre es ein seltener Besuch in Harrys alter Heimat. Seit dem Umzug nach Kalifornien im Jahr 2020 hielten sich gemeinsame Reisen dorthin nur noch in sehr engem Rahmen.
König Charles hat seine Enkel seit 2022 nicht gesehen
Eine mögliche Begegnung mit der Königsfamilie macht den geplanten Aufenthalt besonders sensibel. König Charles III. soll seine Enkel Archie und Lilibet zuletzt 2022 gesehen haben, damals rund um das Platin-Thronjubiläum von Queen Elizabeth II (✝96).
Ob diesmal ein Familientreffen vorgesehen ist, ist offen. Das Verhältnis zwischen Harry und dem Königshaus gilt weiterhin als angespannt, auch wegen des Zerwürfnisses mit Prinz William. Zugleich gibt es seit Monaten Hinweise, dass Harry auf eine Annäherung hofft und einen Besuch bei seinem Vater begrüßen würde.
Sicherheitsfrage belastet Harry seit dem Gerichtsverlust
Ein zentraler Grund für Harrys Zurückhaltung bei Reisen ins Vereinigte Königreich war zuletzt die Sicherheitslage. Nachdem er 2025 einen Rechtsstreit gegen die britische Regierung verlor, erklärte er öffentlich, seine Familie nicht mehr sicher in seine Heimat bringen zu können.
Die Schutzmaßnahmen werden seitdem nur noch von Fall zu Fall entschieden. Im Gespräch mit der „BBC“ sagte Harry: „Er spricht wegen dieser Sicherheitsgeschichte nicht mit mir.“ Auch sein Satz „Ich weiß nicht, wie viel Zeit meinem Vater noch bleibt“ zeigte, wie belastet das Verhältnis zwischen Vater und Sohn derzeit ist.
Invictus Games könnten neues Kapitel für die Familie öffnen
Gerade deshalb bekommt der geplante Besuch zusätzliches Gewicht. Die Invictus Games sind für Harry weit mehr als ein Pflichttermin, sie zählen zu seinen wichtigsten Projekten. Im Juli könnte er in Birmingham einen Countdown für die Spiele 2027 einläuten.
Harry hatte zuletzt auch betont: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein.“ Ob daraus nun wieder mehr Nähe entsteht, ist offen. Klar ist aber: Sollte Meghan mit Archie und Lilibet tatsächlich anreisen, hätte diese Reise für Harry privat wie familiär eine besondere Tragweite.