Prinz George steht vor einem Einschnitt, der weit über einen normalen Schulwechsel hinausgeht. Nach dem Sommer verlässt der 13-Jährige die Lambrook School in Ascot und geht ans Eton College in Windsor. Für den Sohn von Prinz William und Catherine, Princess of Wales, beginnt damit ein neuer Alltag fern vom Elternhaus, auch wenn Windsor nicht weit entfernt liegt. Das traditionsreiche Internat prägte schon seinen Vater. Nun erlebt George selbst den Schritt vom Kind, das bei offiziellen Auftritten oft noch schüchtern wirkte, hin zum Teenager mit wachsender Eigenständigkeit.
Prinz George bekommt auf Eton ein eigenes Zimmer
Am Eton College wird George nicht nur lernen, sondern auch wohnen. Wie Gala berichtet, erhält der junge Royal dort ein eigenes Zimmer und muss sein neues Zuhause nicht mit einem Mitbewohner teilen. Das passt zu einem Lebensabschnitt, in dem Rückzug und Privatsphäre für viele Jugendliche wichtiger werden.
Gerade für George, dessen Alltag seit der Geburt unter Beobachtung steht, dürfte dieser persönliche Raum eine besondere Rolle spielen. Gleichzeitig beginnt für ihn ein Internatsleben mit festen Regeln, neuen Freundschaften und deutlich mehr Eigenverantwortung.
Eton prägt Georges Alltag wie einst Prinz William
Die Wahl der Schule hat auch familiäre Bedeutung. Prinz William besuchte Eton bereits ab 1995 und verbindet mit dem College gute Erinnerungen und enge Freundschaften. Das Internat wurde 1440 gegründet und gilt bis heute als sehr traditionsbewusst. Schüler tragen dort weiterhin Frack mit gestreifter Hose, viele Abläufe wirken bewusst klassisch.
Gerade dieser Rahmen macht den Wechsel für George spannend: Er tritt in die Fußstapfen seines Vaters, muss aber zugleich seinen eigenen Platz finden. Für einen Teenager kann genau dieser Mix aus Erwartung und Neuanfang prägend sein.
Auf der Lambrook School gilt George als charmant
Neben dem Schulwechsel rückt noch ein anderer Punkt in den Fokus: Georges Auftreten unter Gleichaltrigen. Wie Bild schreibt, heißt es über den Prinzen: „Er ist bei den Mädchen auf seiner Schule sehr beliebt. Einige himmeln ihn regelrecht an, denn er ist sehr witzig und charmant“, so ein Palastmitarbeiter.
Mit einer Mitschülerin soll sich George besonders gut verstehen. Eine all zu große Rolle spielen seine Mitschülerinnen aber noch nicht für den Thronfolger. Ein Palastmitarbeiter erklärt weiter: „George hat bisher wenig Interesse an Mädchen gezeigt. Aber seit dem Frühling verbringt er mehr Zeit damit, mit ihnen in den Pausen zu reden. Einige seiner Kumpels hänseln ihn deswegen manchmal. Das ist ihm aber egal.“
Demnach zeigt sich George in seinem Umfeld locker und freundlich, ohne royale Distanz. Besonders für sein Alter ist das bemerkenswert, denn zwischen Sport, Videospielen und Schulalltag scheint sich bei ihm gerade auch die soziale Seite des Teenagerlebens stärker zu entwickeln.
Summer Schools bringen auch Mädchen auf den Campus
Obwohl Eton eine reine Jungenschule ist, bleibt der Kontakt zu Mädchen dort nicht völlig außen vor. Laut Bild finden in den Sommermonaten regelmäßig Summer Schools auf dem Campus statt. Dann kommen Teilnehmerinnen für Kurse, Workshops und Freizeitprogramme ans College.
Für George bedeutet das: Sein Start an der Schule wird nicht nur von Unterricht und Tradition bestimmt, sondern auch von all den typischen Fragen des Jugendalters. Genau darin liegt die besondere Spannung dieses neuen Kapitels.