Prinz Andrew steht im britischen Königshaus erneut im Zentrum heikler Berichte. Während sein öffentlicher Status längst schwer beschädigt ist, soll er hinter verschlossenen Türen weiter an alten Ansprüchen festhalten.

Besonders brisant: Andrew will sich angeblich selbst nach dem Entzug seiner Titel weiterhin so anreden lassen wie früher. Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf einen tiefen Streit mit König Charles. Im Palast wächst damit die Sorge, dass aus verletztem Stolz und familiärem Groll ein Konflikt entstehen könnte, der weit über persönliche Kränkungen hinausgeht.

Prinz Andrew pocht weiter auf seine alten Titel

Wie Focus berichtet, soll Andrew seine verbliebenen Mitarbeiter angewiesen haben, ihn auch künftig mit seinen bisherigen Titeln anzusprechen. Royal-Autor Andrew Lownie beruft sich dabei auf informierte Kreise. Demnach habe der 66-Jährige intern klargemacht, dass er an diesem Anspruch festhalten wolle.

Besonders drastisch wirkt der Satz, mit dem er seine Haltung beschrieben haben soll: Er werde seine Titel erst aufgeben, wenn man ihm „einen Vampir schickt, um jeden Tropfen königliches Blut aus meinen Adern zu saugen“. Auch in seinem Zuhause wolle er dem Bericht zufolge mit den „korrekten Titeln“ angesprochen werden.

König Charles und Andrew steuern auf den nächsten Streit zu

Der Konflikt mit König Charles reicht offenbar tiefer als eine Frage der Anrede. In den vergangenen Monaten verlor Andrew nicht nur seine royalen Titel, sondern musste auch die Royal Lodge in Windsor verlassen. Nun lebt er in einer kleineren Unterkunft auf dem Sandringham-Gelände in Norfolk. Für den Bruder des Königs soll das eine massive Demütigung sein.

Hinzu kommt, dass Andrew die Sparmaßnahmen und Entscheidungen im Umfeld des Palastes laut Berichten als gezielten Angriff auf seinen Familienzweig versteht. Vor allem beim Umgang mit seinen Töchtern Beatrice und Eugenie soll sein Ärger besonders groß sein.

Palast fürchtet Andrews Wut auf seinen Bruder

Laut Express soll die Stimmung hinter den Schlossmauern deshalb angespannt sein. Ein Insider schilderte die Lage drastisch und sagte über Andrew: „Machen Sie sich keine Illusionen, dieser Mann ist von Rache besessen und hat kaum noch etwas zu verlieren.“

Noch heikler ist ein weiterer Vorwurf aus dem Umfeld des Palastes. Andrew sei fest davon überzeugt, dass Charles bewusst versuche, ihn und den York-Zweig der Familie aus dem inneren Kreis zu drängen. Sollte sich diese Verbitterung weiter steigern, könnte der Familienstreit zu einer ernsten Belastung für die Monarchie werden.

Ermittlungen und Geschäftsinteressen erhöhen den Druck

Zu den familiären Spannungen kommt weiterer Druck von außen. Andrew wurde zuletzt erneut mit den Epstein-Files in Verbindung gebracht und bestreitet weiterhin jedes Fehlverhalten. Zudem ist von laufenden Ermittlungen die Rede. Beobachter vermuten, dass sein Festhalten am alten Rang auch wirtschaftliche Gründe haben könnte. Demnach wolle er bei Geschäftskontakten im Nahen Osten seinen Status wahren und Eindruck machen.

Aus diesem Umfeld soll er sogar Zuspruch erhalten, nicht nachzugeben. Gerade diese Mischung aus verletztem Selbstbild, finanziellen Interessen und Wut auf Charles macht die Lage im Königshaus so brisant.