Prinz George startet am Eton College und wird mit einigen skurrilen Regeln und Traditionen konfrontiert. Von einer eigenen Sprache bis zu bizarren Strafen - das gilt jetzt für den jungen Thronfolger.
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George beginnt am Eton College und tritt damit in die Fußstapfen von Prinz William und Prinz Harry. Nach der Lambrook School lebt der 13-Jährige künftig während der Schulzeit im Internat nahe Windsor.
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Zum Start unterschreibt er mit seinen Eltern im historischen Aufnahmebuch. Danach wartet auf ihn nicht nur Unterricht, sondern auch ein System aus Traditionen, Begriffen und festen Ritualen. In der ersten Woche gehören die typische Uniform mit Frack und Weste, ein Farbentest zu den Häusern und die Eton-eigene Sprache zum Alltag.
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In Eton heißen Lehrer „beaks“, Unterrichtsstunden „divs“ und Prüfungen „trials“. George startet in F Block, also Jahrgang 9. Das Schuljahr ist in drei Abschnitte gegliedert: Michaelmas, Lent und Summer, so „Mirror“.
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Einer seiner ersten Tests ist der „colours test“, bei dem neue Schüler Gebäude und Hausfarben kennen müssen. Dazu kommt ein Mentor, der als „uncle“ beim Einleben hilft. Außerdem bekommt er einen „timelord“, der den Tagesplan im Blick behält.
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Der künftige König soll wie sein Vater William im Manor House wohnen. Dort hat jeder Schüler ein eigenes Zimmer mit Bett, Schreibtisch und Regalen. Zuständig sind ein „House Master“ und eine „Dame“, dazu kommt ein „boys maid“, der morgens das Zimmer aufräumt.
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Morgens gibt es „Chambers“, eine kurze Zeit für Essen und Gespräche im Haus. Am ersten Abend steht ein gemeinsames Buffet im Speisesaal an, das „Eat-in“ genannt wird. Nach dem Abendessen folgen Gebete, Anwesenheitskontrolle, Mitteilungen und Kirchenlieder.
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Wer gegen Regeln verstößt, landet in „The Bill“. Mitgeteilt wird das durch einen „praepostor“, also einen Schüler mit besonderer Funktion. Weitere Strafen sind „Lines“, bei denen 100 Hexameter lateinischer Dichtung abgeschrieben werden müssen, sowie eine „Georgic“ mit 500 Hexametern.
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Auch „Chores“ gehören dazu, etwa Gartenarbeit für den Hausleiter. Wer zu spät kommt, muss sich ins „Tardy Book“ eintragen. Schlechte Arbeiten können einen „rip“ bringen - einen Riss auf einer Seite des Hefts; bei mehreren solcher Vermerke folgt ein „white ticket“, also ein Fortschrittsbericht., so „Hello!“.
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Neben Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte und Geografie stehen auch Latein, Theater, Kunst, Musik und moderne Sprachen auf dem Plan. Sport hat ebenfalls großes Gewicht. Ruderer heißen „Wet Bobs“, Cricketspieler „Dry Bobs“. Wer keinen Sport treibt, gilt als „Slack Bob“.
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Schüler ab 16 dürfen im schuleigenen Pub „Tap“ an bestimmten Tagen Bier oder Cider bestellen. Für George startet mit seiner Zeit in Eton also ein komplett neuer Lebensabschnitt mit Regeln, die er so zuvor wohl nur aus Erzählungen seines Vaters kannte.
Prinz George startet am Eton College und wird mit einigen skurrilen Regeln und Traditionen konfrontiert. Von einer eigenen Sprache bis zu bizarren Strafen - das gilt jetzt für den jungen Thronfolger.