Königin Mette-Marit (53) hat das Krankenhaus in Oslo nach einem kurzen Aufenthalt wieder verlassen. Die 53-Jährige war am Dienstag nicht dabei, als König Haakon VIII. im norwegischen Parlament Storting seinen Amtseid ablegte. Der Palast hatte am Morgen mitgeteilt, dass Komplikationen nach ihrer Lungentransplantation im Juni der Grund seien. Am Nachmittag brachte Haakon seine Frau ins Nationalkrankenhaus, am Abend konnte sie die Klinik wieder verlassen. Warum sie dort behandelt oder kontrolliert wurde, wurde offiziell nicht mitgeteilt.

Mette-Marit fehlte beim Eid im Storting

Der neue Monarch legte seinen Eid vier Tage nach dem Tod von König Harald V. ab. Mette-Marit nahm an dem Termin nicht teil. Laut vg.no verwies der Palast auf Komplikationen nach der Transplantation und erklärte, dass die Königin den Tag über überwacht werden müsse. Später fuhr Haakon sie persönlich ins Rikshospitalet in Oslo. Die gesundheitliche Lage belastet die Königin dem Bericht zufolge weiter, auch die Trauer um Harald V. habe sie unter den aktuellen Umständen besonders beansprucht.

Haakon holte die Königin am Abend wieder ab

Wie vg.no weiter berichtet, verließ Haakon das Rikshospitalet zunächst gegen 18.20 Uhr ohne seine Frau. Gegen 21.30 Uhr kehrte er zurück und fuhr kurz darauf gemeinsam mit ihr wieder weg. Der Grund für die Besuche im Krankenhaus ist weiterhin nicht bekannt. Auch Prinzessin Märtha Louise traf am Dienstagnachmittag dort ein. 

Lungenfibrose seit 2018 bekannt

Bereits 2018 war öffentlich geworden, dass Mette-Marit an Lungenfibrose leidet. Im Dezember 2025 hieß es, sie werde auf eine Lungentransplantation vorbereitet. Anfang Juni teilte der Palast mit, dass sie auf der Warteliste für den Eingriff stehe. Mitte Juni folgte dann die Nachricht, dass die Transplantation durchgeführt worden sei. Seit der Operation kam es mehrfach zu Komplikationen.