Königin Elisabeth II. verstarb am 8. September 2022 auf Schloss Balmoral in Schottland im Alter von 96 Jahren. Am 21. April 2026 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Kurz vor ihrem Tod zeigte sich die Queen noch kämpferisch - sie hatte noch einen besonderen letzten Wunsch.
Wie „Daily Express“ berichtet, erhielt die Monarchin eine niederschmetternde Krebsdiagnose im Sommer 2021 – nur wenige Wochen nach dem Tod von Prinz Philip. Trotz Trauer und schwerer Krankheit habe sie sich nicht zurückgezogen, sondern ein klares Ziel vor Augen gehabt: ihr Platinjubiläum.
Queen wollte ihr Platinjubiläum noch erleben
Laut einem Insider soll die Königin von Ärzten zunächst nur wenig Zeit eingeräumt bekommen haben. Diese Prognose habe sie tief getroffen, doch ihre Reaktion sei bemerkenswert entschlossen gewesen, so „Mirror“.
„Nun, das ist schade, denn nächstes Jahr ist mein Platinjubiläumsjahr und ich hätte das gern noch erlebt. Können Sie mich bis dahin am Leben halten?“, soll laut Royal-Experte Paul Burrell ihre Antwort auf die Diagnose gewesen sein. Der frühere Butler und langjährige Vertraute schilderte, dass die Monarchin ihre Diagnose streng geheim halten ließ und sich ganz auf dieses eine Ziel konzentrierte.
Paul Burrell beschreibt strenge Monate der Behandlung
Um ihre Kräfte so lange wie möglich zu erhalten, soll Königin Elisabeth über Monate Bluttransfusionen erhalten haben. Zudem habe sie sich eng an medizinische Vorgaben gehalten und auf Gewohnheiten verzichtet, die ihr Freude machten. Burrell machte auch deutlich, wie sehr sie die Diagnose nach Philips Tod getroffen habe. Die Verbindung der beiden sei außergewöhnlich eng gewesen.
Nach den Feierlichkeiten lehnte die Monarchin weitere Hilfe ab
Die Monarchin sollte ihren großen letzten Wunsch am Ende erreichen: Sie erlebte noch die Feierlichkeiten zu ihrem Jubiläum, darunter den Überflug der Red Arrows, einen Dankgottesdienst und das Konzert am Buckingham-Palast. Danach habe sich ihre Haltung verändert.
Burrell zufolge war die Queen in ihren letzten Tagen sehr schwach und überwiegend ans Bett gebunden. „Die Königin war in ihren letzten Tagen sehr krank und größtenteils bettlägerig. Sie war 96 und hatte jede weitere Behandlung abgelehnt“, sagte Paul Burrell laut „Mirror“. Kurz darauf starb sie im September auf Schloss Balmoral.
Balmoral wurde zum stillen Ort ihres Abschieds
Besonders eindringlich wirkt die Schilderung der letzten Stunden in Balmoral, ihrem Lieblingsort in Schottland. Demnach ahnten viele Mitarbeiter des Anwesens zunächst nicht, was sich an diesem Tag im Inneren des Hauses abspielte. Der Alltag auf dem Gelände sei zunächst weitergegangen, während sich im privaten Kreis der Abschied von der Monarchin vollzog.
Gerade dieser Kontrast macht deutlich, wie diskret und kontrolliert Königin Elisabeth ihr Leben bis zuletzt führte. Selbst im Angesicht des Todes blieb sie offenbar jener Haltung treu, die ihre Regentschaft über Jahrzehnte geprägt hatte.