Prinz Harry hat in seinem GQ-Interview „One More Question“ erneut sehr persönliche Themen angesprochen. Er sprach über die Trauer um seine Mutter, über die Entscheidung, mit Meghan und den Kindern nach Großbritannien zurückzukehren, und über seinen Wunsch nach einer Versöhnung mit Bruder und Vater.
Kritik gab es auch am Zeitpunkt der Veröffentlichung: Das Gespräch erschien am selben Tag, an dem die Royal Family den Sultan von Oman zu einem Staatsbesuch in Windsor empfing. Zusätzlich wurde über Harrys Formulierung diskutiert, wonach „manche Menschen“ keine Versöhnung wollten.
Prinz Harry reagiert bei Pressethemen sichtbar angespannt
Im Mittelpunkt steht nun vor allem Harrys Körpersprache. Ein Experte erklärte, dass ihn das Thema Presse weiterhin unter Druck setze. „Die Presse stresst ihn immer noch“, sagte Sean Johns laut Showbiz Cheat Sheet.
Demnach habe Harry, als nach den Gründen für den damaligen Weggang gefragt wurde und die Medien zur Sprache kamen, ein Bein über das andere gelegt und diese Haltung beibehalten. Auch seine Hände seien danach im Schoß geblieben, statt weiter zu gestikulieren. Johns deutete das als klares Zeichen Anspannung.
Trauer um Diana zeigt sich auch in kleinen Gesten
Auch bei der Trauer um seine Mutter fiel dem Experten eine körperliche Reaktion auf: „Seine Gestik wird zurückhaltender, wenn er gestresst ist, und die Presse stresst ihn. Bei Trauer ist es genauso. Wenn er davon spricht, dass er immer sagt: ‚Mir geht es gut‘, presst er die Lippen stark zusammen. Indem wir die Lippen zusammenpressen, halten wir Dinge zurück.“
Bei Fragen zu William und Charles änderte sich seine Haltung
Als das Gespräch auf seinen Bruder Prinz William und seinen Vater König Charles und eine mögliche Versöhnung kam, veränderte Harry laut der Analyse erneut seine Sitzhaltung.
„Kurz bevor die heikle Frage nach seinem Bruder und seinem Vater kommt, rutscht er auf seinem Stuhl hin und her und wartet darauf. Doch als er gefragt wird, ob er sich wünscht, dass es klappt, lautet seine Antwort: 'Natürlich tue ich das.' Eine sehr schnelle, direkte Antwort, und seine Körpersprache passte dazu: die Hände hoch, die Handflächen offen“, so Sean Johns.
Harry dreht Frage im Interview um
Im Interview selbst drehte Harry eine Frage zudem um und wollte vom Interviewer wissen, ob in dessen Familie immer alle ein gutes Verhältnis hätten: „Das war keine Ausflucht. Er suchte nach einer gemeinsamen Basis“, meinte der Experte dazu.
Und noch ein Detail fiel ihm auf: „Als der Interviewer fragte, ob die Krankheit seines Vaters bei ihm ein Trigger sei, fuhr er sich mit der Hand an den Hals. Das Berühren des Halses ist eine Geste der Selbstberuhigung – so eine, die wir machen, wenn etwas auf einen wunden Punkt drückt.“