Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) sollen mit ihren Kindern Archie und Lilibet noch in diesem Monat nach Großbritannien ziehen. Darüber berichten britische Medien übereinstimmend, wie Stern meldet. Der Wechsel soll zügig erfolgen, denn für die Familie beginnt ein neuer Abschnitt zwischen Schule, Sicherheit und Nähe zur Verwandtschaft.
Fest steht bereits: Das Paar plant kein Leben in einer königlichen Residenz. Stattdessen soll ein privates Zuhause gefunden worden sein, während das Anwesen in Montecito und das Feriendomizil in Portugal im Besitz der Familie bleiben.
Harry und Meghan planen Zuhause fern von London
Als neuer Lebensmittelpunkt gilt offenbar nicht die Hauptstadt. Im Gespräch sind laut britischen Berichten vielmehr die Cotswolds oder die Gegend um Northamptonshire, also nahe Althorp, dem Anwesen der Familie Spencer. Gerade diese Region wirkt für viele Beobachter naheliegend, weil sie Harrys familiären Wurzeln besonders nah ist.
Der genaue Ort wird streng geheim gehalten, ebenso die Schule der Kinder. Klar ist nur, dass es sich um eine private Unterkunft handelt und nicht um eine Rückkehr in offizielle königliche Strukturen.
Schulstart für Archie und Lilibet erhöht den Zeitdruck
Ein wichtiger Grund für das Tempo ist offenbar der bevorstehende Schulbeginn. Für Archie (7) und Lilibet (5) sollen bereits Schulen in England ausgewählt worden sein. Damit rückt der Umzug zeitlich eng an den Start des neuen Schuljahres. Die Familie soll deshalb innerhalb weniger Tage eintreffen.
Gleichzeitig bedeutet die Rückkehr keine Wiederaufnahme offizieller Pflichten im Namen der Krone. Harry und Meghan würden weiterhin außerhalb des aktiven Königshauses leben, nur eben geografisch deutlich näher an Harrys Herkunft und seinem familiären Umfeld.
Frogmore Cottage ist für das Paar keine Option mehr
Relativ eindeutig scheint auch, wo die Sussexes nicht wohnen werden: im Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor. Das Haus mit fünf Schlafzimmern war dem Paar einst von Queen Elizabeth II. nach der Hochzeit überlassen worden. Nach Harrys Memoiren „Reserve“ forderte König Charles die Familie jedoch 2023 auf, die Immobilie zu räumen.
Eine Rückkehr dorthin gilt derzeit nicht als realistisch. Zuvor hatte das Paar auch im kleineren Nottingham Cottage auf dem Gelände des Kensington-Palasts gelebt, mit dem beide später hart ins Gericht gingen.
Meghans Satz über Nottingham Cottage bleibt in Erinnerung
In ihrer Netflix-Dokumentation sprach Herzogin Meghan offen über die erste gemeinsame Unterkunft. „Kensington Palace klingt natürlich sehr königlich. Es hat das Wort ‚Palast‘ im Namen. Aber es war so klein“, sagte Meghan laut Focus. Auch Harry erinnerte sich an die niedrigen Decken und ergänzte, die früheren Bewohner müssten sehr klein gewesen sein.
Wie Gala berichtet, soll ein Besuch im Juli bei König Charles in Highgrove und anschließend bei den Spencers den Ausschlag für den Entschluss gegeben haben. Die Familie wolle Harrys Angehörigen wieder näher sein.