Große Sorge um König Harald V.: Der norwegische Monarch ist nach einer ärztlichen Untersuchung in das Rikshospitalet in Oslo eingeliefert worden. Der 89-Jährige wird seit mehreren Wochen wegen hämolytischer Anämie behandelt, einer Form der Blutarmut.
Nach Angaben des Hofes führte die Therapie mit Kortison zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper, die nun im Krankenhaus behandelt werden muss. Für das norwegische Königshaus ist das ein weiterer gesundheitlicher Rückschlag, denn Harald hatte schon in den vergangenen Monaten immer wieder mit ernsten Beschwerden zu kämpfen.
König Harald V. wird für zwei Wochen krankgeschrieben
Mit dem Klinikaufenthalt ist auch eine vorübergehende Änderung an der Spitze des Hofes verbunden. „Der König ist für zwei Wochen krankgeschrieben. Seine Königliche Hoheit der Kronprinz übernimmt in dieser Zeit die Regentschaft“, teilt das norwegische Königshaus mit.
Somit übernimmt Kronprinz Haakon vorerst die Aufgaben seines Vaters. Welche Termine verschoben oder abgesagt werden, wurde zunächst nicht im Detail erklärt. Der Palast kündigte jedoch an, später weitere Informationen zu den Folgen für das offizielle Programm zu veröffentlichen.
Kortison-Behandlung führte zu Flüssigkeitsansammlung
Im Zentrum der aktuellen Behandlung steht die Folge der laufenden Therapie. „Der König wird seit mehreren Wochen wegen der Bluterkrankung hämolytische Anämie mit Kortison behandelt. Dies hat zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt, die im Krankenhaus behandelt werden muss“, heißt es aus dem Königshaus.
Weitere Infos zum aktuellen Zustand des Königs gab der Palast nicht heraus. Fest steht jedoch, dass die Einweisung direkt nach einer ärztlichen Untersuchung erfolgte und die medizinische Versorgung nun Vorrang vor allen öffentlichen Aufgaben hat.
König Harald stand zuletzt noch bei Terminen im Einsatz
Besonders bemerkenswert ist, dass Harald bis zuletzt offizielle Verpflichtungen wahrnahm. Noch am 22. Juli besuchte er gemeinsam mit Königin Sonja einen Gedenkgottesdienst im Osloer Dom zum 15. Jahrestag der Terroranschläge von 2011. Auch Anfang August war der König weiterhin im Einsatz.
Umso ernster wirkt nun die Entscheidung zur Krankschreibung. Der Monarch muss seine öffentlichen Aufgaben vorerst unterbrechen, damit seine Behandlung im Vordergrund stehen kann. Für viele Norweger ist das ein Moment großer Anteilnahme.
Auch andere Royals in Norwegen waren zuletzt krank
Die Nachricht trifft ein Königshaus, das zuletzt mehrfach mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert war. König Harald war bereits im Februar während eines Urlaubs auf Teneriffa wegen einer Infektion im Krankenhaus. Im März 2024 erhielt er nach einer Erkrankung in Malaysia einen Herzschrittmacher.
Auch Königin Sonja musste im Mai nach Herzproblemen in eine Klinik. Prinzessin Astrid gilt ebenfalls als herzkrank. Dazu kommt Kronprinzessin Mette-Marit, die schwer lungenkrank ist und in diesem Sommer eine neue Lunge bekommen hat.