Für Pippa Middleton, 42, läuft es derzeit alles andere als rund. Nach dem Streit um ihr Privat-Anwesen in Berkshire gibt es nun den nächsten Rückschlag: Die Schwester von Prinzessin Kate soll ihre Bucklebury Farm verkauft haben.

Das Gelände galt als ehrgeiziges Familienprojekt, das Freizeitangebote, Tiere und Gastronomie verbinden sollte. Doch wirtschaftlich entwickelte sich das Vorhaben offenbar in die falsche Richtung. Damit endet für Pippa Middleton und Ehemann James Matthews, 50, ein Projekt, in das das Paar viel investiert hatte.

Pippa Middleton verliert Bucklebury Farm nach hohen Schulden

Wie RTL berichtet, soll die rund 72 Hektar große Bucklebury Farm nicht mehr im Besitz des Paares sein. Das Anwesen war 2021 für etwa 1,3 Millionen Pfund gekauft worden. Geplant war ein vielseitiges Ausflugsziel mit Streichelzoo, Farm-Shop, Café, Yoga-Angeboten und Campingplätzen für Familien. Sogar eine Kindertagesstätte sollte das Konzept ergänzen.

Doch statt eines erfolgreichen Betriebs häuften sich hohe Verluste an. Allein für 2025 sollen Schulden von 807.543 Pfund entstanden sein, also umgerechnet rund 934.000 Euro.

Freizeitprojekt mit Café, Tieren und Camping scheitert

Die Idee hinter dem Hof war klar auf Familien zugeschnitten und sollte Naturerlebnisse mit Freizeitangeboten verbinden. Gerade diese Mischung machte das Projekt besonders ambitioniert. Doch mehrere Rettungsversuche brachten offenbar nicht den gewünschten Effekt. Vor allem der geplante Kindergarten, mit dem der Betrieb wohl neu aufgestellt werden sollte, erhielt keine Genehmigung.

Damit fiel ein wichtiger Baustein weg. Am Ende blieb von dem großen Plan wenig übrig. Der Versuch, das Gelände dauerhaft wirtschaftlich tragfähig zu machen, scheiterte damit vorerst deutlich.

Kritik an Preisen und harte Worte aus der Nachbarschaft

Nicht nur finanziell geriet das Projekt unter Druck. Im Netz und im direkten Umfeld gab es schon länger Kritik an dem Hof. Besucher beschwerten sich über hohe Eintrittspreise, zudem wurde der Ton aus der Nachbarschaft deutlich schärfer. Ein Anwohner nannte das Unternehmen „hochnäsige Abzocke„, so ein Bericht von Bunte.

Weiter hieß es dort: „Das war in meiner Kindheit in Berkshire ein beliebter Treffpunkt, aber seit der Übernahme durch Middleton hat es sich zu einem Ort des Snobismus und der bürgerlichen Exklusivität entwickelt." Solche Vorwürfe belasteten das Bild des Betriebs zusätzlich.

Auch um Barton Court läuft ein Verfahren

Parallel zum Farm-Aus gibt es weiter Ärger um das Privat-Anwesen Barton Court, auf dem Pippa Middleton und James Matthews mit ihren drei Kindern leben. Dort verläuft die Mill Lane entlang der Auffahrt des Grundstücks. Das Paar wollte den Weg für Spaziergänger sperren und brachte Schilder mit dem Hinweis auf Privatbesitz an.

Anwohner wehrten sich dagegen und beantragten, die Strecke wieder als öffentlichen Weg auszuweisen. Zusätzlich gibt es Spannungen wegen geplanter Umbauten wie Gewächshaus und Stallungen. Archäologen warnten dabei vor möglichen Schäden an historischen Funden.