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10. November 2017 - 17:01 Uhr / Selina Jüngling

1991 wurde er mit Parkinson diagnostiziert

Michael J. Fox' Krankheit: So steht es um den „Zurück in die Zukunft“-Star

Michael J. Fox war am Höhepunkt seiner Karriere, als er 1991 mit Parkinson diagnostiziert wurde. Seitdem kämpft er gegen die Nervenkrankheit und hat seine Lebenslust trotzdem nicht verloren. So geht es dem beliebten Schauspieler heute.

Nach seiner Diagnose verheimlichte Michael J. Fox (56) sieben Jahre lang, dass er Parkinson hat, um seine Karriere als Schauspieler nicht zu gefährden. Bis heute lässt er sich von der Krankheit so gut es geht nicht beeinflussen und arbeitet sowohl vor der Kamera als auch als Synchronsprecher.  

Michael J. Fox arbeitet bis heute als Schauspieler 

So sagte der „Zurück in die Zukunft“-Star 2016 in einem Interview mit dem amerikanischen Magazin „Haute Living“: „Ich kann jeden spielen, so lange diese Person auch Parkinson hat.“ So wie die Rolle des „Louis Canning“ in „Good Wife“, die er von 2010 bis 2016 spielte. Für die Verkörperung des Anwalts, der an Spätdyskinesie, einer ähnlichen Krankheit wie Parkinson, leidet, wurde er fünfmal für einen Emmy nominiert. 

Trotz seines starken Lebenswillens beeinträchtigt die Nervenkrankheit den Schauspieler sehr. Wie die „Gala“ 2016 berichtete, könne er die meisten Aufgaben im Alltag nicht mehr alleine meistern. So hat er zum Beispiel eine Krankenpflegerin, die ihm beim Duschen, Zähneputzen und Anziehen hilft. Zudem habe Fox Probleme, aus einem Auto ein- und auszusteigen oder Messer und Gabel zu halten. 

Das ist Michael J. Fox' persönliches Gegenmittel gegen Parkinson 

Michael J. Fox hat die Ärzte, die prognostizierten, dass er zehn Jahre nach der Diagnose nicht mehr arbeiten könne, eines Besseren belehrt. Er hat die für ihn richtige Art und Weise gefunden, mit Parkinson umzugehen: Humor. In einem Interview mit der „AARP“ im März 2017 scherzte er über Momente in seinem Alltag, in denen er von seiner Krankheit kontrolliert wird. „Die Sache, die es witzig für mich macht, ist, wenn ich mir jemanden vorstelle, der das alles sieht und denkt: ‚Der arme Michael kann nicht mal den Kaffee bringen. Das ist so traurig'“, erklärt der 56-Jährige. 

Auch viel Schlaf und Meditation helfe dem beliebten Schauspieler, verriet er dem „Haute Living“ 2016. Im Schlaf bewege er sich überhaupt nicht und auch während er meditiere, könne er die Krankheit unterdrücken: „Dann fährt mein Gehirn so weit runter, dass ich nicht mehr zittere“. 

Seit seine Diagnose öffentlich wurde, setzt sich Michael J. Fox für die Parkinson-Forschung ein. Im Jahre 2000 gründete er die „Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research“, um ein Mittel gegen die Krankheit zu finden.