In der aktuellen Staffel von „Promis unter Palmen“ ist ein Konflikt eskaliert, der weit über üblichen Reality-Zoff hinausgeht. Schauspielerin Anouschka Renzi und Realitystar Martin Angelo gerieten erneut heftig aneinander. Diesmal war sogar eine homophobe Äußerung im Spiel, die in der Ausstrahlung nur noch als Piepton zu hören war.

Nach dem verbalen Schlagabtausch entschied sich Renzi, die Sat.1-Show vorzeitig zu verlassen. In der Luxusvilla am thailändischen Strand kämpfen eigentlich zwölf bekannte Gesichter um ein Preisgeld, doch für die 59-Jährige wurde das Format zum emotionalen Ausnahmezustand.

Anouschka Renzi und Martin Angelo im Dauerclinch

Seit Beginn der Staffel geraten Anouschka Renzi und Ex-„Prince Charming“-Kandidat Martin Angelo immer wieder aneinander. In der vierten Folge spitzte sich der Streit nach einem Spiel zu, bei dem die Teilnehmenden unangenehme Fragen in der Gruppe beantworten mussten.

Renzi warf Angelo vor, ihr gegenüber laut zu werden, obwohl sie „de facto mehr im Leben geleistet“ habe. Er konterte, sie sei eine „Mecker-Tante“. Daraufhin griff Renzi zu einer homophoben Beschimpfung, die im Fernsehen gepiepst wurde und in der Villa für schockierte Reaktionen sorgte.

Schock in der Villa nach homophober Beleidigung

Die anderen Kandidatinnen und Kandidaten reagierten fassungslos auf Renzis Wortwahl. Influencerin Dilara Kruse, Ehefrau von Fußballprofi Max Kruse, stellte sie direkt zur Rede: „Anouschka, so was sagt man nicht“, so Kruse.

Martin Angelo wiederum attackierte Renzi verbal und bezeichnete sie als „alte, frustrierte Frau“. Zudem zog er ihre Tochter mit hinein und erklärte, er würde sich an ihrer Stelle für die Mutter schämen. Die Stimmung in der Gruppe kippte endgültig, der Streit ging deutlich unter die Gürtellinie.

Renzi bricht Dreh ab und entschuldigt sich

Nach der Eskalation zog Anouschka Renzi die Konsequenz und erklärte gegenüber der Produktion ihren Ausstieg aus dem Format. „Ich möchte hier raus. Mir reicht es“, sagte sie. Sie betonte, sie habe es nicht nötig, sich von Martin Angelo mit „Ghetto-Sprache“ beleidigen zu lassen.

Vor ihrem Auszug suchte sie dennoch das Gespräch, um sich bei Angelo für ihre homophoben Worte zu entschuldigen. Er lehnte die Entschuldigung jedoch ab. Für Renzi steht nach dieser Erfahrung fest, dass sie künftig nicht mehr an Realityformaten teilnehmen will und sich aus dieser Art von TV-Projekten zurückziehen möchte.

Rückblick: Renzi fühlte sich schon früher provoziert

Bereits im November 2025 hatte die Schauspielerin in einem Interview angekündigt, während der Ausstrahlung der Show verreisen zu wollen, um Distanz zu gewinnen. Sie habe sich in der Produktion stark provozieren lassen, erzählte sie damals dem „Berliner Kurier“. Normalerweise sei sie jemand, der die Ruhe bewahre, doch in dieser Situation sei ihr das nicht gelungen.