Für die Fans von „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ gibt es gute Nachrichten: Die ARD hat einen wichtigen Schritt für die weitere Planung ihrer beiden Telenovelas gemacht. Der NDR Rundfunkrat stimmte einer weiteren Verlängerung der Produktionen zu und setzte damit ein klares Signal für den Fortbestand der Formate.
„Sturm der Liebe“ steht vor nächster Verlängerung
Ein endgültiger Beschluss ist das zwar noch nicht, doch die Richtung ist klar. Wie „digitalfernsehen.de“ berichtet, zeigt die Entscheidung, dass die Programmverantwortlichen an beiden Serien festhalten wollen. Damit rücken neue Folgen für das Nachmittagsprogramm in greifbare Nähe.
Die bisherigen Produktionsverträge für beide Serien laufen noch bis Ende 2026. Da mit einem langen Vorlauf produziert wird, entstehen aktuelle Folgen oft Monate vor ihrer TV-Ausstrahlung. Durch die nun angestoßene Verlängerung können Zuschauer mindestens mit je zwei weiteren großen Liebesgeschichten rechnen.
Im Raum steht derzeit eine Verlängerung um ein Jahr bis Ende 2027. Sollte diese offiziell beschlossen werden, wären „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ noch weit bis ins Jahr 2028 hinein im Programm der ARD zu sehen. Das ist für die Senderplanung ein wichtiges Signal.
ARD plant mit „Sturm der Liebe“ vorerst nur bis Ende 2027
Trotz der positiven Entwicklung agiert die ARD bei der Bestellung neuer Folgen weiter vorsichtig. Eine Sprecherin bestätigte, dass sich die aktuellen Pläne auf eine einjährige Verlängerung konzentrieren. Das bedeutet auch, dass die Zukunft der Serien schon bald erneut auf den Prüfstand kommt.
Für die Produktion schafft das zwar zunächst Sicherheit, langfristig bleiben aber Fragen offen. Vor allem die Dauer der nächsten Vertragsphase zeigt, dass der Sender bei seinen langjährigen Erfolgsformaten zwar weitermachen will, dabei jedoch sehr genau kalkuliert.
Weniger „Sturm der Liebe“-Folgen wegen Sparzwang
Unklar ist weiterhin, wie viele Episoden konkret bestellt werden. Unter dem finanziellen Druck hat die ARD die jährliche Folgenzahl bereits deutlich gesenkt. Statt früher rund 220 Episoden pro Jahr entstehen inzwischen nur noch etwa 180.
Dazu kommt, dass die Ausstrahlung durch Sommerpause, kürzere Winterpause und Live-Sport immer wieder gestreckt wird. Laut „digitalfernsehen.de“ liegen die linearen Quoten inzwischen etwa auf Senderschnitt. Gleichzeitig entwickeln sich beide Serien in der Mediathek weiterhin stark.
„In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ ebenfalls verlängert
Nicht nur die beiden Telenovelas haben beim NDR Rundfunkrat Rückenwind erhalten. Auch „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ bekam grünes Licht für eine Fortsetzung. Allerdings gilt auch hier, dass noch weitere Gremien zustimmen müssen, bevor die Verlängerung endgültig steht. Die Zeichen stehen jedoch positiv.
Für die ARD ist das ein Hinweis darauf, dass etablierte Serienmarken trotz Sparmaßnahmen weiter eine wichtige Rolle spielen. Besonders Produktionen, die im linearen Fernsehen solide laufen und zugleich in der Mediathek gefragt sind, bleiben für den Sender relevant.