• Home
  • TV & Film
  • „The Mole“-Moderatoren The BossHoss: Sie wurden selbst schon hintergangen

„The Mole“-Moderatoren The BossHoss: Sie wurden selbst schon hintergangen

Neue Show, alte Jurymitglieder: The BossHoss bei „The Voice Senior“
6. Mai 2020 - 18:44 Uhr / Tina Männling

Bei „The Mole“ schlüpfen die BossHoss-Sänger Alec Völkel und Sascha Vollmer in die Moderatorenrollen. Mit „Promipool“ sprachen die beiden über diese Erfahrung.  

Ab dem 6. Mai kämpfen sich zehn Kandidaten bei „The Mole – Wem kannst du trauen?“ mittwochs um 20.15 Uhr quer durch Argentinien. Mit dabei als Moderatoren sind die Musiker von BossHoss, Alec Völkel und Sascha Vollmer.  

Zwar haben die beiden schon bei „Sing meinen Song“ Moderationserfahrungen sammeln können, trotzdem hielt „The Mole“ für sie Herausforderungen bereit, über die sie mit „Promipool“ sprachen. 

„Promipool“: Hallo Alec und Sascha, wie war die Moderation von „The Mole“ für euch? 

Sascha: Spannend und ungewohnt. Wir hatten auch anfänglich Bedenken, ob wir das hinkriegen. Aber uns wurde auch von der Produktion versichert, dass wir eigentlich nicht in irgendeine andere Rolle schlüpfen sollen, sondern wir am besten so sein sollen, wie wir sind und das Ding zusammen auf unsere Art und Weise moderieren. 

Gab es trotzdem Schwierigkeiten? 

Alec: Das war alles cool, es war nur manchmal sehr viel Stoff. Sonst sind wir ja gewohnt, einfach zu reagieren oder Musik zu machen, aber dort muss man vor allem bei der Entscheidung zu jedem Charakter zusammenfassend sagen, wie er sich geschlagen hat und was seine Eigenschaften sind. Das dann zu zweit gut aufzuteilen, war so ein bisschen die Herausforderung. 

Weshalb? 

Alec: Das Schwierige an einer Doppelmoderation ist einfach, dass man sehr gut eingespielt sein muss, dass man sehr auf einander achten muss. Zu zweit ist doppelt schwer, weil man sich nicht gegenseitig ins Wort fallen will. Man will sich nicht die Inhalte wegnehmen, aber es sich auch nicht zu sehr einteilen, damit es noch authentisch und spontan bleibt. Aber da haben wir uns relativ schnell eingefunden. 

Was gefällt euch besser, moderieren oder Musik machen? 

Sascha: In erster Linie sind wir natürlich Musiker und wir haben die Band seit 2005. Das ist wirklich eines unserer größten Lebenswerke bisher. Wir haben noch nie so konstant irgendwas durchgezogen wie die Musik. Da hängt schon in erster Linie unser Herz dran.  

Solche kleinen Ausflüge in Film oder Moderation sind einfach ein i-Tüpfelchen, das immer ganz spannend ist. Das hat uns bisher auch immer mit der Band noch weitergebracht und eine Tür geöffnet. Bei „The Voice“ waren wir 2011 ja relativ unbekannt unterwegs. Durch so eine Fernsehpräsenz haben wir ganz viele Leute auf uns aufmerksam gemacht. 

Wollt ihr auch in Zukunft noch Sendungen moderieren? 

Alec: Wir suchen jetzt nicht aktiv danach. Jetzt schauen wir mal, wie „The Mole“ funktioniert. Wenn es super einschlägt, was wir uns wünschen, gibt es vielleicht eine Nachfolgestaffel und man geht da wieder in die Gespräche. Ansonsten gehen ja immer ein paar Türen auf und wir sind da immer offen. 

Habt ihr auch am Soundtrack mitgewirkt? 

Sascha: Wir hatten natürlich unsere Gitarre dabei und bei jeder Gelegenheit, die sich geboten hat, haben wir ein bisschen Musik gemacht. Nicht nur vor der Kamera, manchmal auch nach Drehschluss. Den Titeltrack haben wir zum Beispiel komponiert, den ein oder anderen BossHoss-Song wird man auf jeden Fall hören. 

Wart ihr selbst schon mal in der Situation, dass ihr sabotiert wurdet? 

Sascha: Naja, das passiert einem ja ständig im Leben. Also nicht so krass, aber man hat natürlich hier und da auch Erlebnisse. Wir sind auch in einer Branche tätig, die nicht ganz befreit ist von solchen Scharlatanerien. Da wurden wir auch schon hintergangen, von unserem ehemaligen Management zum Beispiel. Aber nicht auf so spielerische Weise, wie das bei „The Mole“ der Fall ist. 

Wie habt ihr da reagiert? 

Sascha: In aller erster Linie ist das eine große Enttäuschung und man ist auch wütend auf sich selbst, dass man teilweise so blind war und Dinge nicht hinterfragt hat. Aber wir richten den Blick nach vorne und versuchen, das Beste draus zu machen mit einer positiven Einstellung. 

Vielen Dank für das Gespräch!