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8. April 2017 - 10:08 Uhr / Marion Wierl
Serienstar verabschiedet sich aus sozialen Medien

„Prison Break“: Darum nimmt Wentworth Miller Abstand von Facebook, Instagram und Co.

Wentworth Miller nimmt Abschied von Facebook und Co.

Wentworth Miller

Am Samstag, den 8. April 2017 ist es endlich soweit. Die erfolgreiche US-Serie „Prison Break“ geht mit der 5. Staffel auf RTL II in die nächste Runde. Auch Wentworth Miller („Michael Scofield“) ist in der Serie wieder zu sehen. Jetzt hat der Schauspieler verkündet, sich aus mehreren Gründen aus den sozialen Medien zurückzuziehen.

Wentworth Miller (44) hat alles andere als eine einfache Vergangenheit. Depressionen und Ängste sind für ihn kein Fremdwort. Jahrelang litt der attraktive Schauspieler unter psychischen Problemen wie Depressionen und Essenssucht, wie er in einem emotionalen Facebook-Post öffentlich machte. Im selben Post ließ er verlauten, dass er sogar schon mehrmals versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Erstmals im Alter von nur 15 Jahren. 2013 hatte Miller dann sein Outing. Das amerikanische Sex-Symbol ist homosexuell. Ausschlag für sein Coming-Out war die Einladung zum St. Petersburg Film Festival, die er aufgrund der schwulfeindlichen Situation in Russland jedoch schriftlich ausschlug. Der Brief wurde anschließend auf der Website der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation, kurz GLAAD, für alle zugänglich, abgedruckt.

Pünktlich zum Start der 5. Staffel „Prison Break“ verkündete der 44-Jährige jetzt gegenüber „Bild“, er wolle sich vorerst aus den sozialen Medien zurückziehen. Dies habe für ihn mehrere Gründe. Er wolle die Fans während der Ausstrahlung der aktuellen Staffel „Prison Break“ nicht in ihrer Sicht der Dinge beeinflussen und „die Fans (...) die neun Episoden (nicht) durch (seine) Augen sehen (lassen).“  Ebenso hat es auch ganz persönliche Gründe. So ist es laut dem Schauspieler nicht leicht, immer den richtigen Wortlaut in den sozialen Medien zu finden. Auf der einen Seite will man sagen, was man zu sagen hat. Auf der anderen Seite wolle er aber auch nicht „Dinge entblößen, die nur (ihm) gehören“. Es sei aber kein Abschied für immer, sondern nur eine Pause von Facebook, Twitter und Co.