Der Abschied von Marisa Burger von den „Rosenheim-Cops“ hat am Set tiefe Spuren hinterlassen. Die Schauspielerin stand am 17. Oktober 2025 zum letzten Mal für die ZDF-Serie vor der Kamera, ihre finale Folge soll am 24. November um 19.25 Uhr ausgestrahlt werden.
Nach 25 Jahren als Polizeisekretärin Miriam Stockl endet damit eine prägende Ära der Reihe. Besonders eindrücklich: Schon die Proben zur letzten Szene wurden für Burger so emotional, dass sie selbst nicht spielen konnte. Genau dieser Moment zeigt, wie nah ihr der Abschied tatsächlich ging.
Marisa Burger brauchte bei der Abschiedsszene ein Double
Bei den Proben zu ihrer letzten Szene musste Marisa Burger ersetzt werden, weil die Gefühle zu stark wurden. „Wir hatten eine wirklich schöne Abschiedsszene. Bei den Proben musste ich aber gedoubelt werden, denn ich konnte vor lauter Emotionen und Tränen einfach nicht spielen“, sagte Burger der Abendzeitung.
Weil sie in der Probe ausfiel, stieg der Druck für den eigentlichen Dreh deutlich. Die Szene musste beim ersten Take sitzen. Für die 52-Jährige war das eine zusätzliche Belastung in einem Moment, der ohnehin von Wehmut geprägt war.
Max Müller reagierte auf den Ausstieg mit Tränen
Nicht nur Marisa Burger selbst rang am letzten Drehtag mit den Gefühlen. Auch ihre Kolleginnen und Kollegen nahm der Abschied mit. Besonders Schauspieler Max Müller, der in der Serie Michi Mohr spielt, reagierte sehr emotional. Burger berichtete, er habe „bitterlich geweint“.
Ihr Weggang treffe ihn auch beruflich, weil mit Miriam Stockl eine langjährige Spielpartnerin aus dem Serienalltag verschwindet. Burger schilderte, dass er sich und seine Rolle nun neu definieren müsse. Das zeigt, wie eng die Figuren und das Ensemble über viele Jahre zusammengewachsen sind.
Miriam Stockl verlässt die Serie lebendig
Wie genau Miriam Stockl aus der Handlung geschrieben wird, bleibt weiterhin geheim. Klar ist aber bereits, dass die Figur keinen Serientod sterben wird. Burger machte deutlich, dass Frau Stockl die Serie lebendig verlassen werde und dabei eine neue Seite zeigen dürfe.
Sie deutete an, dass die Figur so aufblühen werde wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren. Damit dürfte der Abschied nicht düster, sondern eher als neuer Abschnitt angelegt sein. Gerade dieser Ansatz passt zu einer Rolle, die über Jahrzehnte zu den festen Größen der Serie gehörte.
Der Ausstieg war für Marisa Burger ein langer Prozess
Ihr Abschied kam für Marisa Burger nicht kurzfristig. Die Entscheidung sei über längere Zeit gereift und habe für sie zum Jubiläum der Serie gepasst. Der letzte Drehtag sei ihr dennoch schwergefallen: „Das war schwierig, denn es hat mir schon sehr wehgetan. Mir wurde bewusst: Das war's jetzt einfach“, so Burger.
Gerade diese Mischung aus bewusster Entscheidung und echtem Schmerz macht ihren Abgang so besonders. Für viele Fans dürfte die letzte Folge deshalb nicht nur ein Abschied von Miriam Stockl sein, sondern auch von einem vertrauten Stück Fernsehgeschichte.