Die erste Entscheidungsshow der aktuellen „Let’s Dance“-Staffel hatte es in sich: Statt eines sanften Einstiegs erlebten Publikum und Promis einen Abend voller Emotionen und harter Urteile. Besonders im Fokus standen Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack und TV-Moderatorin Sonya Kraus. Während Woitschack nach ihrem starken Auftakt plötzlich ins Straucheln geriet, traf es Kraus eiskalt: Für die 52-Jährige war der Traum vom „Dancing Star“-Titel schneller vorbei als gedacht. Die Jury um Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge González nahm dabei kein Blatt vor den Mund.
Sonya Kraus scheidet früh aus der Show aus
Für Sonya Kraus endete die Reise auf dem Parkett bereits in der zweiten Liveshow. Gemeinsam mit Profitänzer Valentin Lusin tanzte die Moderatorin einen Charleston zu „You’re The One That I Want“ aus „Grease“. Optisch setzte sie auf viel Energie und Show, wirbelte temperamentvoll über die Bühne – doch genau das wurde ihr zum Verhängnis.
Kraus geriet mehrfach aus dem Takt, wirkte überdreht und verlor die Kontrolle über die Schritte. Motsi Mabuse mahnte: „Die Musik ist der King. Da muss man zuhören.“ Joachim Llambi kritisierte, sie sei „viel zu früh im Einsatz“ und solle sich „Zeit nehmen“. Am Ende reichten die elf Punkte nicht, um im Wettbewerb zu bleiben. Nicht punkten konnten auch Vanessa Borck und Willi Banner, die nach Jury-Bewertung Schlusslicht der ersten Show waren.
Anna-Carina Woitschack enttäuscht nach Top-Start
Besonders bitter verlief der Abend für Anna-Carina Woitschack. Die 33-jährige Schlagersängerin war in der Kennenlernshow noch als eine der stärksten Teilnehmerinnen gefeiert worden, nachdem sie mit „Ninja Warrior“-Athlet Joel Mattli für ihren Jive die höchste Punktzahl des Abends geholt hatte.
Juror Joachim Llambi hatte sie da sogar schon im Finale gesehen. Umso größer nun der Dämpfer: In der ersten Entscheidungsshow eröffnete Woitschack gemeinsam mit Profitänzer Evgeny Vinokurov den Abend mit einem Cha-Cha-Cha zu „Evacuate the Dancefloor“ von Cascada – und blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Jury reagierte spürbar ernüchtert.
Harte Jury-Kritik an Technik und Details
Motsi Mabuse lobte zunächst Anna-Carina Woitschacks „Energie und Präsenz“, stellte aber klar: „Du hast dich durchgekämpft. Die Details müssen sitzen, du musst arbeiten.“ Vor allem die Fußarbeit und Präzision bereiteten der Sängerin Probleme.
Joachim Llambi wurde noch deutlicher: „Den Mist, den du unten getanzt hast, hast du oben gut verkauft“, urteilte er scharf und bemängelte, dass Füße und Beine nicht kontrolliert genug geführt worden seien. Von ihm gab es fünf Punkte, ebenso von Jorge González, Motsi vergab sogar nur vier Zähler.
Insgesamt kam Woitschack so lediglich auf 14 von 30 möglichen Punkten – ein deutlicher Absturz im Vergleich zur Auftaktshow.
Fans reagieren enttäuscht, Ross Antony setzt Glanzpunkt
Auch viele Zuschauer vor den Bildschirmen reagierten irritiert auf den Leistungseinbruch der Sängerin. In sozialen Netzwerken war zu lesen: „Das überrascht mich nach letzter Woche sehr“ und „Hätte ich besser erwartet“. Kommentare wie „Das war heute nichts“ oder „Da muss sie aber deutlich mehr zeigen“ machten deutlich, wie hoch die Messlatte nach dem starken Start lag.
Während Woitschack um ihre Form kämpfte, sorgte Entertainer Ross Antony für das tänzerische Highlight des Abends. Mit einem energiegeladenen Auftritt voller Humor und Lebensfreude begeisterte er die Jury, Motsi nannte seinen Tanz „mit Abstand den besten heute“. Dennoch warnte Joachim Llambi, Ross habe sich „die Latte in der ersten Show schon da oben hingehängt“ – der Druck für die kommenden Wochen ist damit groß.