Für Schauspielerin Esther Schweins wurde die jüngste Liveshow von „Let’s Dance“ zur besonderen Belastungsprobe. Die 55-Jährige trat in der „Idols Night“ gemeinsam mit Profitänzer Massimo Sinató an, obwohl sie mit zwei gebrochenen Rippen zu kämpfen hat.
Schon das Training verlief unter schwierigen Bedingungen, denn jede Bewegung musste so angepasst werden, dass die Schmerzen nicht noch stärker wurden. Trotzdem wollte Schweins ihren Platz in der Show nicht räumen und entschied sich, weiterzumachen – eine Haltung, die im Studio Respekt auslöste, beim Publikum aber auch deutliche Kritik hervorrief.
Esther Schweins tanzt als Cher trotz starker Schmerzen
In Show vier verwandelte sich Esther Schweins in Musikikone Cher und präsentierte mit Massimo Sinató einen Slowfox zu „The Shoop Shoop Song“. Im Einspieler machte der Tänzer klar, wie ernst die Lage ist. „Esther hat zwei gebrochene Rippen, also die hat sie schon länger angeknackst, jetzt sind sie komplett durch“, sagte Massimo.
Auch Schweins selbst erklärte, warum ein Rückzug für sie nicht infrage kommt: „Das hier findet einmal im Leben statt. Das wird sich nicht nochmal wiederholen“, so die Schauspielerin unter Tränen.
Motsi Mabuse lobt den Einsatz der 55-Jährigen
Die Darbietung wirkte zwar vorsichtiger als bei anderen Paaren des Abends, doch die Jury würdigte den Einsatz. Vor allem Motsi Mabuse fand anerkennende Worte für die Schauspielerin und ihren Kampfgeist. Gleichzeitig zeigte sich, dass die Verletzung die Performance klar beeinflusste. Am Ende erhielt das Paar 15 Punkte.
Für ein direktes Aus bedeutete das jedoch nichts: Schweins blieb in der Sendung. Verabschieden musste sich stattdessen Model Betty Taube, während für die übrigen Promis der Wettbewerb in die nächste Runde geht.
Zuschauer nennen die Entscheidung unverantwortlich
Deutlich schärfer fiel das Echo in sozialen Netzwerken aus. Viele Nutzer kritisierten, dass ein Auftritt mit einer solchen Verletzung überhaupt zugelassen wurde. Dort war von „unverantwortlich“ die Rede, andere warnten vor möglichen gesundheitlichen Folgen.
Einige Kommentare stellten infrage, ob Schweins die Risiken selbst realistisch einschätzen könne. Auch der Sender stand in der Kritik. Ein User fürchtete bereits das Schlimmste: „Und nächste Woche kommt die Meldung, dass sie aus gesundheitlichen Gründen raus ist.“ Bleibt zu hoffen, dass es so weit nicht kommen muss.