Auf die Fans von „Sturm der Liebe“ kommt 2026 erneut eine besonders lange Sommerpause zu. Die ARD setzt die tägliche Serie wie bereits in den vergangenen Jahren für mehrere Wochen aus und dehnt die Unterbrechung damit weiter aus. Von der Pause ist auch die Telenovela „Rote Rosen“ betroffen, die im selben Zeitraum nicht im Programm zu sehen sein wird.
„Sturm der Liebe“ geht ab Mitte Juni in die Sommerpause
Schon im Vorjahr mussten Fans deutlich länger auf neue Folgen verzichten als früher. Nun wird die Pause noch einmal verlängert. Für das Nachmittagsprogramm bedeutet das eine spürbare Lücke, denn sowohl „Sturm der Liebe“ als auch „Rote Rosen“ zählen seit Jahren zu den wichtigsten Serien im Ersten und erreichen auch abseits in der Mediathek ein großes Publikum.
Die letzten neuen Folgen der Telenovelas laufen am Freitag, den 12. Juni. Zurückkehren sollen beide Produktionen am Montag, den 24. August, im linearen Programm. Wie „Digitalfernsehen“ berichtet, geht die Sommerpause somit vom 15. Juni bis 21. August und dauert über zwei Monate an.
2025 hatte die Unterbrechung bereits neun Wochen gedauert, nun ist die Pause nochmal länger geworden. Für die Fans von „Sturm der Liebe“ ist das besonders hart, weil der „Fürstenhof“ damit über einen langen Zeitraum aus dem Programm der ARD verschwindet.
ARD setzt im Sommer auf Filme und Sport
Die frei werdenden Sendeplätze sollen mit einem Ersatzprogramm gefüllt werden. Geplant ist ein Mix aus Wiederholungen älterer 90-Minüter und Live-Sport. Eine große Rolle spielt dabei der Sportsommer. Von der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada wird es am Nachmittag deutscher Zeit allerdings keine Live-Spiele geben.
Die Anstoßzeiten der Spiele sind wegen der Zeitverschiebung für den Sendeplatz von „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ ungeeignet. Später im Sommer übernimmt dann die Tour de France größere Teile des Programms. Damit setzt die ARD in der Pause auf bewährte Alternativen statt auf neue fiktionale Stoffe.
„Sturm der Liebe“: Weniger neue Folgen wegen Sparmaßnahmen
Hinter der längeren Unterbrechung stehen Sparbemühungen des Senders. Statt wie früher pro Jahr zwischen 220 und 230 neue Episoden je Serie zu bestellen, liegt die Zahl inzwischen nur noch bei etwa 170 bis 180 Folgen pro Format. Die lange Pause wird bewusst in die Sommermonate gelegt, weil am Nachmittag dann traditionell weniger ferngesehen wird.
Für die Mediathek ist dieser Schritt allerdings heikel. Beide Serien gehören dort zu den meistgenutzten Angeboten. Gerade deshalb fällt die Kürzung nicht nur im linearen Fernsehen ins Gewicht, sondern auch bei der digitalen Nutzung.
Produktionsverträge laufen Ende des Jahres aus
Zusätzliche Spannung gibt es bei der Zukunft beider Reihen. Die aktuellen Produktionsverträge enden zum Jahresende. Laut „Digitalfernsehen“ spricht derzeit vieles dafür, dass die ARD die Vereinbarungen noch einmal verlängert. Als wichtiger Faktor gilt die starke Nutzung in der Mediathek, die den Serien weiterhin großes Gewicht verleiht.
Eine endgültige Entscheidung gibt es jedoch noch nicht. Eine Sprecherin der ARD hat eine Bestätigung dafür bislang nicht gegeben. Klarheit wird nach aktuellem Stand bis zum Sommer erwartet, womit die nächsten Monate für beide Produktionen entscheidend werden.