Erst vor wenigen Wochen endete „Bauer sucht Frau International“ bei RTL, nun rückt eine Kandidatin aus der Staffel mit sehr persönlichen Worten in den Mittelpunkt. Hofdame Katarina sprach nach der Show über einen Verlust, der ihr Leben bis heute prägt. In der Sendung hatte sie um Landwirt Andreas aus Südtirol geworben, am Ende fand die 43-Jährige jedoch kein Liebesglück.
Dass sie sich überhaupt noch einmal auf einen Mann einlassen konnte, war für sie lange alles andere als selbstverständlich. Der Grund liegt in einem Schicksalsschlag, der mehr als zehn Jahre zurückreicht.
Katarina spricht über den Tod ihres Mannes Karsten
Wie Tag24 berichtet, erzählte Katarina in einem Facebook-Live gemeinsam mit Mitkandidatin Nadine von ihrer Vergangenheit. Dabei sagte sie: „Mein Mann hatte einen Hirntumor“, so Katarina. Ihr Ehemann Karsten starb nach schwerer Krankheit, nachdem das Paar zuvor eine lange belastende Zeit durchlebt hatte.
Schon in der Show war deutlich geworden, dass die Hessin große emotionale Hürden mit sich trägt. Ihre Offenheit erklärt nun, warum sie bei den Dreharbeiten so aufgewühlt wirkte und Gefühle für einen neuen Partner zunächst kaum zulassen konnte.
Die Diagnose kam mitten in den Hochzeitsplanungen
Besonders tragisch: Die Krebsdiagnose erreichte das Paar ausgerechnet während der Vorbereitungen für die Hochzeit. Ärzte gaben Karsten damals nur noch wenige Monate. Trotzdem wollte er Katarina unbedingt noch heiraten. Sie dachte zeitweise sogar darüber nach, die Hochzeit abzusagen, entschied sich letztlich aber anders.
Heute bereut sie diese Entscheidung nicht. Jeder gemeinsame Tag sei für sie wertvoll gewesen. Ganze zwei Jahre lang pflegte sie ihren Mann, obwohl sie parallel in einem Vollzeitjob arbeitete. Diese Phase gehört zu den prägendsten und härtesten Erfahrungen ihres Lebens.
Katarina pflegte ihren Mann bis zuletzt
Die 43-Jährige schilderte sehr offen, wie intensiv diese Zeit war. „Ich habe meinem Mann geschworen: Bis dass uns der Tod scheidet, werde ich ihm beistehen. Egal, was kommt. Und das habe ich getan“, sagte Katarina laut Focus. Sie habe ihren Mann gepflegt, gewaschen und seinen körperlichen Verfall miterlebt.
Auch Hündin Ludo spielte in dieser Zeit eine wichtige Rolle. Katarina und Karsten hätten gemeinsam entschieden, dass der Hund ihr später Halt geben solle. Ludo war damit nicht nur Haustier, sondern auch ein wichtiger Trost in einer Phase tiefer Trauer.
Kein Happy End mit Andreas nach der RTL-Show
Auch ihre Teilnahme an „Bauer sucht Frau International“ bekam durch diese Vorgeschichte eine andere Bedeutung. In der RTL-Sendung schwärmte Katarina zunächst von Andreas und war überzeugt, in ihm den Richtigen gefunden zu haben. Zwar entschied sich der Landwirt am Ende für sie, doch nach den Dreharbeiten gingen beide getrennte Wege.
Hinzu kam Kritik aus dem Publikum, die Katarina nach eigenen Angaben stark belastete. Umso mehr zeigt ihr offenes Gespräch, wie viel Kraft es sie gekostet haben muss, sich nach diesem Verlust überhaupt wieder auf eine neue Beziehung einzulassen.