Bei „In aller Freundschaft“ dreht sich derzeit nicht alles um medizinische Notfälle, sondern auch um das Privatleben in der Sachsenklinik. Im Zentrum steht die Beziehung von Dr. Martin Stein, gespielt von Bernhard Bettermann (61), und Petra Minou, die von Birge Schade (61) verkörpert wird. In den sozialen Netzwerken wird das Paar sehr unterschiedlich aufgenommen.

Martin Stein und Petra Minou spalten die IaF-Fans

Während einige Zuschauer das Paar als stimmig empfinden, lehnen andere die Entwicklung klar ab. Vor allem seit Folge 1.138 hat die Diskussion an Fahrt aufgenommen. Damit gehört die Liebesgeschichte aktuell zu den meistdebattierten Handlungssträngen der ARD-Serie.

Unter einem offiziellen Instagram-Beitrag zur Folge häuften sich kritische Reaktionen. Eine Nutzerin schrieb: „Das passt doch nicht, sorry. Martin hat doch ganz andere Frauen bis jetzt gehabt.“ Andere Kommentare gingen noch weiter und forderten sogar ein Ende der Beziehung.

Gleichzeitig gibt es auch Zustimmung für die neue Konstellation. So loben manche Fans, Petra sei endlich eine interessante Frau an Martins Seite. Wie „volksstimme.de“ berichtet, zeigt sich in den Kommentaren deutlich, wie gespalten das Publikum bei diesem Paar derzeit ist.

Inka Fromme erklärt Martins Veränderung

Die Entwicklung der Figur ist jedoch kein Zufall. Serien-Producerin Inka Fromme machte deutlich, dass Martin Stein in den vergangenen Jahren mehrere schwere Verluste erlebt hat. „Der Tod von Marie, das Wegziehen seines Enkelkindes, der Tod von Maria haben ihn ernster gemacht“, so Inka Fromme laut „tvmovie.de“.

Diese Erfahrungen prägen seine Haltung zu Beziehungen inzwischen stark. Martin wirkt nachdenklicher, vorsichtiger und sucht offenbar Nähe zu einem Menschen, der ähnliche Themen kennt und seine veränderte Sicht auf das Leben nachvollziehen kann.

Petra Minou gibt Figur Martin den nötigen Raum

Genau an diesem Punkt setzt die Geschichte mit Petra Minou an. Die Figur steht für eine ruhigere, reifere Form von Nähe, die zu Martins aktueller Lebensphase passen soll. „So kommt es, dass er sich zu Petra hingezogen fühlt, weil sie seine ernste Seite versteht und ihm den Raum dafür lässt, wie wir später noch viel deutlicher sehen werden“, sagte Inka Fromme.

Damit ist klar: Die Produktion plant offenbar nicht, die Beziehung kurzfristig wieder aufzulösen. Stattdessen dürfte sie in den kommenden Folgen weiter vertieft werden.

Auch Kris Haas und Lisa Schroth geraten in den Fokus

Neben Martin und Petra deutet sich in der Serie noch eine weitere mögliche Annäherung an. Zwischen Kris Haas und Lisa Schroth scheint sich beruflich wie privat ein enges Verständnis zu entwickeln. Das könnte in den nächsten Episoden ebenfalls wichtiger werden.

Bei Martin und Petra bleibt es derweil kompliziert, denn unterschiedliche Vorstellungen von Beziehung und mehrere missglückte Annäherungen sorgen weiter für Unsicherheit. Die neue Folge läuft am 19. Mai um 21 Uhr im Ersten und ist bereits in der ARD-Mediathek verfügbar.