Maurice Dziwak (28) hat das Finale von „Promi Big Brother“ gewonnen und sich damit die Siegprämie von 100.000 Euro gesichert. Im letzten Duell setzte sich der Reality-Star am Montagabend in Köln gegen Axel Schulz (57) durch und erhielt 59,8 Prozent der Zuschauerstimmen. Im Haus reagierte er ungläubig und rief: „Oma, ich hab's geschafft. Ich schwöre, ich hab's geschafft!“, so Maurice Dziwak.

Maurice gewinnt das PBB-Finale gegen Axel

Vor der finalen Entscheidung mussten die letzten vier Kandidaten noch in einem Spiel gegen Mentalist Philo Kotnik antreten. Gespielt wurde eine besondere Variante von „Vier gewinnt“, bei der die Promis schneller sein mussten als ihr Gegner. Axel Schulz unterlag zuerst und stand damit direkt auf der Nominierungsliste.

Kurz darauf traf es auch Nadja Benaissa (44). Danach entschieden die Zuschauer über den weiteren Verlauf. Wenig später wurde Gia Georgina (37) auf Platz drei in die Arena gerufen. Maurice Dziwak forderte Axel Schulz im Haus zwischenzeitlich sogar scherzhaft zum Boxen auf.

„Promi Big Brother“: Fans werfen Sat.1 ein abgekartetes Spiel vor

Unter dem Siegerpost der Sendung sammeln sich auf Instagram schnell kritische Kommentare. Einige Zuschauer schreiben: „Diejenigen, die oft den Livestream gesehen haben, wissen warum es Axel mehr verdient hätte. Taktik und Show abziehen hat hier leider vor Authentizität gewonnen.“ Viele Fans scheinen Maurice den Sieg somit nicht zu gönnen.

Andere formulieren noch schärfer: „Unverdient! Axel ist der wahre Sieger und keiner der nur faul auf der Pelz lag“, „Ein unverdienter Sieg hat nur rum gesessen und sein Schauspiel durch gezogen“ und „Für ihn war das zwei Wochen Urlaub ... für alle anderen nicht.“ Damit richtet sich die Kritik nicht nur gegen den Gewinner, sondern auch gegen dessen Auftritt im Container. Er verbrachte elf Tage im Haus und nur vier im Garten.

Vorwürfe gegen die Abstimmung und die Sendezeit bei „Promi Big Brother“

Weitere Kommentare zielen direkt auf die Produktion und die Glaubwürdigkeit des Votings. Zu lesen ist etwa: „Joa, das war mal gar keine Überraschung. Sat.1 hat ja in den letzten Tagen aus PBB die große Maurice Show gemacht“, „Glaubt wirklich jemand an die Abstimmung, ich nicht. Hab oft das Gefühl, das vieles inszeniert ist und der Sieger schon vor der Show feststeht.“

Hinzu kommen Sätze wie „Wieder wird der Zuschauer getäuscht, dieses Jahr sah man von Sendung 1, wen BB zum Sieger erklärt“, „Er hatte die längste Sendezeit ever und das war ganz bewusst gesteuert. Ziel erreicht. PBB bleibt im Gespräch“ und „Sagt was ihr wollt, aber der Sieger wird immer schon vor Beginn der Show gewählt“.

Maurice Dziwak plant das Preisgeld für Familie und Hilfe ein

Abseits der Debatte gibt es jedoch auch viele positive Stimmen der Fans, die Maurice den Gewinn von Herzen gönnen. Zuvor hatte der Reality-Star schon vor dem Finale erklärt, wofür er das Geld nutzen wollte. Einen großen Teil will er seinen Eltern geben, außerdem plant er Rücklagen für seine beiden Kinder und Unterstützung für Tierheime sowie Menschen mit wenig Geld, wie web.de berichtet.

Seine zwei Wochen in der Show verliefen zudem nicht ohne Rückschlag: Wegen eines gebrochenen Fingers wurde er im Krankenhaus operiert, zeitweise stand seine weitere Teilnahme auf der Kippe. Nach dem Sieg sprachen in den sozialen Netzwerken auch Prominente wie Sarah Jane Wollny (28), Sara Kulka (36), Doreen Dietel (52), Danni Büchner (48) und Detlef Steves (57) ihre Glückwünsche aus.

Quellen: Bild, web.de, KI-unterstützt