Für Dolly Buster wurde die Rückkehr ins Fernsehen zu einem schweren Rückschlag. Die 56-Jährige stand in Thailand für die Realityshow „Villa der Versuchung“ vor der Kamera, als es während der Produktion zu einem medizinischen Notfall kam. Sat.1 hatte den Vorfall bereits vor einigen Wochen bestätigt, ohne nähere Angaben zu machen. In der Ausstrahlung war nun zu sehen, wie die ehemalige Erotik-Darstellerin in der Promi-Villa zusammenbrach. 

Dolly Buster verlor nach dem Tod ihres Mannes nicht den Anschluss

Das vergangene Jahr war für die 56-Jährige bereits von einem schweren Verlust geprägt. Im Juni 2025 starb ihr Ehemann Josef „Dino“ Baumberger im Alter von 81 Jahren. Nur wenige Wochen später nahm sie trotzdem an „Deutschlands dümmster Promi“ teil, obwohl sie die Sendung nach dem Todesfall eigentlich hatte absagen wollen. Auch dort war jedoch früh Schluss, nach der zweiten Folge stieg sie aus.

Annika Kärsten-Hoenig prüft den ungewöhnlich hohen Puls

Schon vor dem Start der Staffel war bekannt geworden, dass die 56-Jährige während der Dreharbeiten untersucht werden musste. In Folge fünf wird nun gezeigt, wie es dazu kam. Dolly spricht plötzlich Annika Kärsten-Hoenig an, die gelernte Krankenschwester ist. Sie bestätigt, dass ihr Puls ungewöhnlich hoch ist. Zur Sicherheit geht es anschließend in eine Klinik. Die genauen Hintergründe waren zunächst offen geblieben, erst mit der Ausstrahlung wurde der Ablauf des Vorfalls im Detail nachvollziehbar.

Zehn Tage in Thailand wegen Flüssigkeitsmangel und Kaliummangel

Inzwischen hat Dolly Buster selbst geschildert, wie ernst die Lage war. „Ich hatte keine Flüssigkeit mehr im Körper und Kaliummangel. Das war wirklich sehr schlimm, ich hätte sterben können“, sagte sie laut Bild. Zehn Tage musste sie in einer thailändischen Klinik bleiben. Dazu kam nach ihren Angaben ein sehr hoher Puls. Eine klare Diagnose erhielt sie nicht. Sie vermutete, dass sie sich einen Tropenkeim eingefangen habe. Nach dem Zusammenbruch endete damit auch ihr neuer Anlauf für ein TV-Comeback.

Klinik in Thailand kümmerte sich laut Dolly gut um sie

Trotz der belastenden Tage sprach die 56-Jährige positiv über die Versorgung im Krankenhaus. „Wenn du jemanden gerufen hast, kam auch jemand“, sagte sie zu Bild. Ärzte und Pflegepersonal hätten sich ausgezeichnet um sie gekümmert. Inzwischen gehe es ihr wieder besser.