Schauspielerin Linda Evans (83) verbrachte im November 2025 ihren Geburtstag in Berlin. Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung zeigte sich die US-Amerikanerin gelöst und erzählte von ihrem heutigen Leben und davon, warum sie das Älterwerden als echtes Geschenk empfindet. Auch ein Geheimnis um ihre „Denver-Clan“-Rolle lüftete sie.
SO kurios kam Linda Evans zum „Denver-Clan“
Erst eine private Krise lenkte Linda Evans überhaupt zurück ins Rampenlicht. Wie die „Bild“ berichtet, nahm sie die Rolle der Krystle Carrington beim „Denver-Clan“ nur an, weil ihre zweite Ehe zerbrach und damit ihr Traum von einem klassischen Familienleben zerplatzte.
„Mein Lebenstraum war es nicht, Schauspielerin zu werden, sondern zu heiraten und Kinder zu haben. Aber mit den Ehemännern hat es nicht geklappt“, erzählte sie offen. Nach der Trennung habe sie sich gesagt: „Okay, dann konzentriere ich mich jetzt eben auf meine Karriere.“ Aus dieser Entscheidung entstand eine TV-Figur, die weltweit Millionen Zuschauer fesselte.
Bo Derek veränderte das Leben von Linda Evans
Schon Jahre zuvor hatte Linda Evans die Schauspielerei fast aufgegeben, um mit Regisseur John Derek (†71) ein ruhigeres Leben zu führen. Doch dann verliebte sich Derek in Schauspielerin Bo Derek (69) – ein Schock, der Evans aus der Bahn warf. Gegenüber der „Bild“ schilderte sie, dass sie lange brauchte, um ihr Leben neu zu ordnen.
Rückblickend sieht sie darin jedoch eine Wendung zum Guten: Ohne diese Trennung hätte sie ihre Karriere nicht wieder aufgenommen und „Der Denver-Clan“ nie gedreht. Die Serie sei für sie „ein Gottesgeschenk“ gewesen, das ihr Leben komplett veränderte.
Linda Evans über Altern und ihr heutiges Leben
Inzwischen lebt Linda Evans zurückgezogen auf einer Ranch im US-Bundesstaat Washington, doch ihre Haltung zum Leben ist klarer denn je. „Älter zu werden ist ein Privileg, und ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich noch lebe“, erklärte sie offen. Ihr Rezept: sich selbst und jede Falte anzunehmen. Sie habe gelernt, ihren Körper zu lieben, weil er zeige, dass sie „gelebt, geliebt, gelacht und auch geweint“ habe.