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Darum wurde „Bonanza“ in Wahrheit eingestellt

Dan Blocker, Michael Landon, Lorne Greene und Pernell Roberts aus „Bonanza“
9. November 2019 - 12:02 Uhr / Vanessa Stellmach

„Bonanza“ war die Kult-Serie der sechziger und siebziger Jahre, die Millionen von Zuschauern vor den Fernseher lockte. Obwohl die Serie wahnsinnig erfolgreich war, sahen deutsche Zuschauer zunächst nur die erste Staffel. Den Grund dafür und warum „Bonanza“ später auch international ein Ende fand, erfahrt ihr hier.

Von 1959 bis 1973 lief die Westernserie „Bonanza“ in den USA. Sie drehte sich um einen Vater und seine drei Söhne, die gemeinsam auf der „Ponderosa“-Ranch Abenteuer erleben.  

Warum „Bonanza“ wirklich eingestellt wurde 

Lange war die Serie erfolgreich, doch schließlich wurde „Bonanza“ aus dem Fernsehprogramm gestrichen. In Deutschland hatte die Serie zuvor schon länger zu kämpfen. Zunächst wurde sie von der ARD ausgestrahlt, die die Sendung allerdings nur unregelmäßig sendete. Nur 13 Folgen zeigte der Sender, danach wurde „Bonanza“ aus dem Programm geworfen, da die Serie zu brutal gewesen sei. 

Daraufhin übernahm das ZDF die Ausstrahlung. Nach zehn Jahren musste sie sich allerdings wieder einen neuen Sender suchen. Sie wanderte zu Sat.1 und zu Kabel eins, wo die Sendung schließlich 1997 abgesetzt wurde.  

Nach „Hoss'“ Tod kam das „Bonanza“-Ende

Bereits 24 Jahre zuvor fand „Bonanza“ schon in den USA ein Ende. Lange konnte sich die Serie über tolle Quoten in Amerika freuen, doch der Tod von „Hoss“-Darsteller Dan Blocker (†43) ließ die Quoten einbrechen. 

Die Zuschauerzahlen wurden immer schlechter und auch ein neuer Sendeplatz konnte die Serie nicht mehr retten. Somit wurde „Bonanza“ schließlich mitten in der 14. Staffel abgesetzt. Übrigens wurden nicht alle Folgen der Western-Sendung hierzulande ausgestrahlt. Acht Episoden bekam bisher kein TV-Zuschauer in Deutschland zu Gesicht.