Vielen Zuschauern ist Jane Seymour insbesondere als „Dr. Quinn“ aus der gleichnamigen Serie bekannt. Ihre Karriere begann allerdings schon viel früher: Eine ihrer ersten großen Rollen war die des Bond-Girls Solitaire in „Leben und sterben lassen“.
Jane Seymour als „Bond“-Girl: So schön war sie
1973 erschien der Kult-Film, in dem erstmals Roger Moore den Agenten mimte. Jane Seymour war damals Anfang 20 und verdrehte als Wahrsagerin Solitaire sicher nicht nur James Bond den Kopf.
Mit ihren langen Haaren, den Bambi-Augen und ihren zarten Gesichtszügen war Jane eines der schönsten Bond-Girls aller Zeiten. Doch den begehrten Job wollte die Schauspielerin eigentlich gar nicht.
„Ich war die einzige Frau auf dem Planeten, die nicht versuchte, ein Bond-Girl zu sein, im wahrsten Sinne des Wortes“, so Jane gegenüber „Entertainment Weekly“.
Stattdessen hatte sie ganz andere Pläne: „Das war nicht der Weg, den ich gehen wollte. Ich wollte Shakespeare und Ibsen und all die Klassiker machen.“ Dennoch hing sich die Britin in ihre vermeintlich ungewollte Rolle rein.
„Ich erinnere mich nur daran, dass Roger Moore sehr nett war. Er hat gemerkt, dass ich so unerfahren war und nicht wusste, was los war. Ich habe die ganze Sache furchtbar ernst genommen, als wäre es eine große Schauspielrolle – und sie waren wahrscheinlich mehr darüber besorgt, wie ich aussah und wie meine Figur war“, verrät sie.
Jane Seymour heute
Nach „James Bond“ ging es mit Jane Seymours Karriere steil bergauf. Bis heute ist sie noch erfolgreich als Schauspielerin unterwegs. Seit 2022 ist sie in der Serie „Harry Wild – Mörderjagd in Dublin“ zu sehen. 2024 stand sie für die Doku „From Roger Moore with Love“ sowie den Netflix-Film „Irish Wish“ vor der Kamera.
Optisch sieht Jane Seymour auch mit 75 noch immer unglaublich toll aus. Ihr Alter spielt für die Schauspielerin ohnehin kaum eine Rolle: „Ich muss morgens aufwachen und mich daran erinnern, wie alt ich bin, denn in mir drin würde ich sagen, ich fühle mich immer noch wie etwa 40 oder 50“, plauderte sie gegenüber „People“ aus.
