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Mit 59: So gut sieht Sophie Marceau 46 Jahre nach „La Boum“ aus

Lisa Jakobs / 25. August 2026 - 09:50 Uhr

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Pinterest sophie_marceau
(© IMAGO/United Archives)

Sophie Marceau

Mit gerade einmal 14 Jahren avancierte Sophie Marceau 1980 durch die Teenagerkomödie „La Boum" über Nacht zum Star in Frankreich und weiten Teilen Europas. Ihre besondere Ausstrahlung traf einen Nerv der Zeit und machte sie zum Gesicht einer ganzen Generation. Kaum jemand ahnte damals, welch lange Karriere daraus erwachsen sollte.

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Pinterest „La Boum“: Sophie Marceau und Sheila O Connor
(© IMAGO / United Archives)

„La Boum“: Sophie Marceau und Sheila O Connor

Die Fortsetzung „La Boum 2" festigte 1982 ihren Ruhm und brachte Sophie Marceau ein Jahr später den César als beste Nachwuchsdarstellerin ein. Um dem Image des unschuldigen Mädchens zu entkommen, kaufte sie sich mit 16 Jahren für eine Million Francs aus ihrem Vertrag mit Gaumont frei. Dieser Schritt zeigte früh ihren Willen zur künstlerischen Selbstbestimmung.

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Pinterest Sophie Marceau in jungen Jahren
(© imago stock&people)

Sophie Marceau

An der Seite von Gérard Depardieu und Catherine Deneuve übernahm Sophie Marceau 1984 in „Fort Saganne“ eine ihrer ersten großen Rollen neben etablierten Stars. Im selben Jahr drehte sie mit Jean-Paul Belmondo die Komödie „Fröhliche Ostern“ und bewies damit schauspielerische Bandbreite jenseits des Teenie-Images. Mit nur 17 Jahren gehörte sie damit bereits zur ersten Riege des französischen Kinos.

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Pinterest sophie_marceau
(© imago stock&people)

Sophie Marceau

Für Aufsehen sorgte 1986 der Film „Abstieg zur Hölle“, in dem die inzwischen 19-jährige Sophie Marceau an der Seite von Claude Brasseur, der zuvor in beiden „La Boum“-Filmen ihren Vater gespielt hatte, freizügige Szenen zeigte. Die Rolle galt als Skandal und markierte den bewussten Bruch mit ihrem bisherigen Image. Unter Regisseur Andrzej Żuławski, mit dem sie 17 Jahre lang liiert war, entwickelte sie sich in dieser Phase zur ernsthaften Charakterdarstellerin.

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Pinterest sophie_marceau
(© 2013 Getty Images)

Sophie Marceau

Auf der Theaterbühne bewies Sophie Marceau 1991 mit der Rolle der Eurydice in Jean Anouilhs gleichnamigem Stück ihr Talent abseits der Kinoleinwand und wurde dafür mit dem Molière als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Der Ausflug ins klassische Theater unterstrich ihren Anspruch, sich künstlerisch stetig weiterzuentwickeln. Parallel etablierte sie sich zu Beginn der 1990er-Jahre, mit Filmen wie „Im Schatten der Golanhöhen“ endgültig als eine der gefragtesten Schauspielerinnen Frankreichs.

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Pinterest sophie_marceau
(© imago/Prod.DB)

Sophie Marceau

Der internationale Durchbruch gelang Sophie Marceau 1995 mit der Rolle der Prinzessin Isabelle in Mel Gibsons „Braveheart", was sie weit über Europa hinaus bekannt machte. Im selben Jahr wurde ihr Sohn geboren, den sie aus der langjährigen Beziehung mit Andrzej Żuławski bekam. Die Doppelrolle als gefeierte Schauspielerin und junge Mutter prägte diese Phase ihres Lebens.

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Pinterest „James Bond“: Sophie Marceau
(© IMAGO / Cinema Publishers Collection)

„James Bond“: Sophie Marceau

Als Bond-Gegenspielerin Elektra King in „Die Welt ist nicht genug“ erreichte Sophie Marceau 1999 einen Höhepunkt ihrer internationalen Karriere, wofür sie später mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr spielte sie zudem in der Shakespeare-Verfilmung „Ein Sommernachtstraum“ mit. Die Rolle der eiskalten Gegenspielerin zeigte eine deutlich reifere Seite der einst als Teenie-Star bekannten Schauspielerin.

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Pinterest sophie_marceau
(© 2005 China Photos)

Sophie Marceau

Hinter der Kamera stand Sophie Marceau 2002 erstmals für ihr Regiedebüt „Parlez-moi d'amour", das beim World Film Festival in Montreal für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde ihre Tochter geboren, die aus der Beziehung mit dem Produzenten Jim Lemley stammt. Der Wechsel auf die andere Seite der Kamera unterstrich ihren Anspruch, die eigene Karriere aktiv zu gestalten.

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Pinterest sophie_marceau
(© 2012 Getty Images)

Sophie Marceau

Frankreich wählte Sophie Marceau 2012 als Vorbild für die Büste der Marianne, dem Nationalsymbol der Republik, das seither in öffentlichen Gebäuden im ganzen Land zu finden ist. Zu dieser Zeit war sie zudem mit dem Schauspieler Christopher Lambert liiert, mit dem sie von 2007 bis 2014 zusammen war. Die Ehrung markierte den endgültigen Status als kulturelle Instanz Frankreichs.

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Pinterest sophie_marceau
(© 2026 Getty Images)

Sophie Marceau

Mit 59 Jahren steht Sophie Marceau 2026 erneut vor der Kamera, unter anderem für die Komödie „LOL 2.0“, die an ihren früheren Erfolg „LOL“ aus dem Jahr 2008 anknüpft. Nach 46 Jahren im Filmgeschäft ist sie noch immer eine wahre Naturschönheit. Vom jugendlichen Filmstar der frühen 1980er-Jahre ist eine reife Künstlerin geworden, die ihren eigenen Weg konsequent weitergegangen ist.

Sophie Marceau gehört seit über 40 Jahren zu den bekanntesten Gesichtern des französischen Kinos. Bereits als 14-Jährige wurde sie 1980 mit der Teenagerkomödie „La Boum" über Nacht zum Star und blieb dem Filmgeschäft seither treu.

Mit 59 Jahren steht Sophie Marceau 2026 weiterhin vor der Kamera. Vom jungen Filmstar der 1980er-Jahre ist eine gereifte Künstlerin geworden, die ihren Weg über Jahrzehnte hinweg selbstbestimmt gegangen ist.

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