Adriana Lima (45) hat bei der Madrid Fashion Week für Wirbel gesorgt. Das 45 Jahre alte Model erschien zur Abschlussparty im Reina Sofía Museum in einem schwarzen rückenfreien Kleid. Dazu trug sie die Haare streng nach hinten gebunden, wodurch ihre Wangenknochen und die definierte Kieferpartie besonders auffielen. Viele Kommentare drehten sich um die Frage, wie sehr sich ihr Gesicht verändert hat. 

Adriana Lima stand schon 2023 wegen ihres Gesichts im Fokus

Neu ist die Debatte nicht. Bereits bei der Premiere von „The Hunger Games: The Ballad of Songbirds & Snakes“ in Los Angeles im November 2023 war ihr Auftritt breit diskutiert worden. Damals wirkte ihr Gesicht auf vielen Fotos voller, zudem fielen die Augen und Brauen stärker nach oben gezogen auf.

Die Brasilianerin reagierte später selbst auf die Kommentare. „Das ist das Gesicht einer müden Mutter einer Teenagerin, von zwei Fast-Teenagern, eines aktiven Jungen, eines Einjährigen, der laufen lernt, und drei Hunden“, schrieb sie damals auf Instagram zu einem ungeschminkten Selfie.

Fans verglichen den neuen Look mit ihrer Angel-Ära

Nach den aktuellen Bildern aus Madrid fielen die Reaktionen in den sozialen Netzwerken sehr unterschiedlich aus. Einige Nutzer schrieben, sie sehe wieder aus wie zu ihren früheren Laufstegjahren. Andere meinten, sie wirke wie ein anderer Mensch. In den Kommentaren tauchte auch die Behauptung auf, sie habe sich nach der Kritik lange zurückgezogen und intensiv trainiert. Gesichert ist vor allem, dass ihr neuer Auftritt den Vergleich mit früheren Fotos sofort wieder ausgelöst hat und ihr Gesicht erneut zum Gesprächsthema wurde.

Ärzte nannten Gewichtsverlust und aufgelöste Filler als Möglichkeit

Die Dailymail sprach nach dem Auftritt mit mehreren Fachärzten, die Lima nicht behandelt haben. Sie hielten eine Operation nach Sichtung der Fotos nicht für naheliegend. Genannt wurden stattdessen Gewichtsverlust, aufgelöste Filler und Behandlungen zur Hautstraffung als mögliche Erklärungen für die stärker sichtbaren Konturen. Ein Chirurg verwies dabei auf hohe Wangenknochen, die Vertiefung darunter, eine schärfere Kieferlinie und natürlich wirkende Lippen. Auch Licht und Make-up könnten bei aktuellen Bildern eine Rolle spielen, hieß es in der Einschätzung.

Fachärzte erklärten auch mögliche Behandlungen allgemein

Zusätzlich beschrieben die Mediziner, welche Verfahren grundsätzlich zu mehr Definition im Gesicht führen können. Demnach können Filler Volumen zurückgeben und Konturen betonen, ersetzen aber kein Lifting bei stärker abgesunkenem Gewebe.

Für die Kieferlinie und sogenannte Jowls komme eher ein Facelift infrage, während Botox bei Mimikfalten helfen könne. Für Hautstruktur, feine Linien und bestimmte Pigmentveränderungen nannten sie Laserbehandlungen oder chemische Peelings. Eine Stellungnahme von Limas Team lag zunächst nicht vor.

Quellen: dailymail.com