Nora Tschirner hat sich nach längerer Zeit wieder mal im Fernsehen gezeigt. Die Schauspielerin war als Gast in der „Carolin Kebekus Show“ zu sehen, die unter dem Motto „Die 2000er sind zurück“ stand. Für die 45-Jährige war es ein seltener TV-Auftritt, nachdem sie zuletzt kaum öffentlich präsent gewesen war.

Vor rund einem Jahr hatte sie die Goldene Henne krankheitsbedingt nicht persönlich entgegennehmen können. Einige Wochen davor hatte die Berlinerin zudem ihr Instagram-Profil gelöscht. Zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit äußerte sie sich in der Sendung nicht.

Nora Tschirner trägt jetzt einen Long Pixie

In der Show fiel vor allem ihr veränderter Look auf. Nora Tschirner trug eine neue Kurzhaarfrisur, einen Long Pixie, und griff das Motto der Sendung auch mit ihrem Outfit auf. Sie erschien in einem dicken Parka und mit runder Sonnenbrille. Ihr Styling erinnerte stark an Oasis-Sänger Liam Gallagher.

Gastgeberin Carolin Kebekus reagierte direkt begeistert: „Du siehst so geil aus.“ Die Schauspielerin erklärte in der Sendung, dass sie sich mit ihrer aktuellen Frisur gar nicht anders zum 2000er-Thema habe stylen können. Die kurzen Haare stehen Nora Tschirner jedenfalls ziemlich gut.

Carolin Kebekus Show blickt auf die 2000er zurück

Inhaltlich drehte sich das Gespräch um die frühen Karrierejahre beider Frauen. Tschirner arbeitete in den 2000er-Jahren als Moderatorin bei MTV und erinnerte sich gemeinsam mit Kebekus an das Jahrzehnt vor der Kamera. Dabei sprach sie deutlich kritischer über diese Phase als früher.

Beim Musiksender habe man sich für anders und deutlich cooler als andere gehalten. Heute empfindet sie ihr damaliges Auftreten als „unangenehm“. Auch Kebekus schilderte die Zeit nicht nostalgisch, sondern mit Distanz und verwies auf den Druck, sich bestimmten Erwartungen anzupassen.

Nora Tschirner spricht über eine Männerwelt

Ein zentrales Thema des Gesprächs war der Umgang mit Frauenrollen in der Medienwelt der 2000er. Beide erzählten, dass sie sich in einer von Männern geprägten Umgebung behaupten mussten. Dabei hätten sie auch versucht, Männern zu gefallen und sich als besonders unkompliziert zu präsentieren.

Kebekus formulierte es so: „Du konntest nur mitmachen, wenn du mitgemacht hast.“ Tschirner sagte außerdem, viele Frauen seien damals in eine patriarchale Falle geraten und hätten sogar Witze auf Kosten anderer Frauen gemacht.