Schauspieler Wolfgang Bahro, seit den frühen Neunzigern das Gesicht des intriganten Anwalts Jo Gerner bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, blickte 2025 zu seinem 65. Geburtstag auf einen Moment zurück, der sein Leben fast beendet hätte. In einem Interview mit Bild erinnert sich der TV-Star an einen gefährlichen Unfall am Set der RTL-Serie Mitte der Neunzigerjahre. Bei Dreharbeiten in einer Badewanne geriet er in eine Situation, in der nur Sekunden über Leben und Tod entschieden. Die Szene wirkte harmlos, doch hinter den Kulissen kam es zu einem riskanten Zusammenspiel aus Wasser, Strom und Unachtsamkeit.
Wolfgang Bahro schildert riskante Badewannen-Szene
Die brenzlige Situation ereignete sich 1995 bei einer Badezimmerszene, in der seine Serienfigur Gerner ein Schaumbad nehmen sollte. „Wir haben damals in der Badewanne gedreht. Set-Mitarbeiter haben aber trotzdem dort einen Scheinwerfer aufgestellt. Dann ist plötzlich jemand über ein Kabel gestolpert – und der Scheinwerfer bewegte sich in meine Richtung“, erzählte er gegenüber Bild. Während er im Wasser lag, kam das schwere, stromführende Gerät gefährlich nahe. In diesem Moment war Bahro vollkommen von der Technik umgeben – und damit in akuter Gefahr.
Sprung aus der Wanne rettet sein Leben
Nur seine schnelle Reaktion verhinderte eine Tragödie. Wolfgang Bahro berichtet, er sei im letzten Moment aus dem Wasser gesprungen. „Kurz darauf fiel der Scheinwerfer auch schon hinein. Es war verdammt knapp“, so der Schauspieler zu Bild. Wäre der Scheinwerfer früher ins Wasser gestürzt, hätte der Dreh in einer Katastrophe enden können.
Gedanken zu Alter, Zukunft und TV-Rente
Anlässlich seines 65. Geburtstags 2025 sprach Wolfgang Bahro laut Bild auch offen über das Älterwerden und seine berufliche Zukunft. In dem Gespräch machte er deutlich, dass er sich noch nicht bereit für eine TV-Rente fühlt und sich auch im hohen Alter auf der Bühne oder vor der Kamera sieht. Klar ist: Der beinahe tödliche Zwischenfall in der Badewanne hat ihm vor Augen geführt, wie kostbar seine Zeit im Beruf und im Leben ist – und wie dankbar er dafür ist, sie weiter nutzen zu können.