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Wohnen wie die Promis: Luxus im Alltag statt Nobelvilla

Jennifer Anistons klare Ansage an Präsident Trump - und Kanye West
15. Dezember 2020 - 15:00 Uhr / Lisa Jakobs

Ein französisches Chateau, ein schottisches Landhaus oder die Designer-Villa in Bel Air – die Promis dieser Welt wählen ganz unterschiedliche Domizile, um sich darin wohl zu fühlen. Nicht verzichten wollen die Reichen und Schönen aber auf die extravagante Innenausstattung ihrer vier Wände. Doch Pool, Kinosaal und Ankleidezimmer steigern nicht nur den Wohnkomfort der Promi-Villen – mit den richtigen Ideen kann sich jeder Normalbürger im Alltag einen Hauch Celebrity-Flair ins Eigenheim holen. Wie das geht, verraten die Ideen in diesem Artikel.

1. Der Traum für Filmfans – ein eigener Kinosaal

Kaum zu glauben, aber viele Schauspieler nehmen sich scheinbar gern ihre Arbeit mit nach Hause. Ob „Sex and the City“-Star Kristin Davis, Oscarpreisträger Ben Affleck oder Regisseur Til Schweiger – viele Filmstars kommen auch zu Hause kaum von der Leinwand los und haben sich deshalb ihr eigenes Heimkino eingerichtet.

Im Hause Affleck setzt man dabei auf Gemütlichkeit: Hier dämpft ein Flauschteppich den Schall und weiche XXL-Sessel schaffen eine Wohnzimmerstimmung. Bei Pop-Queen Madonna geht es hingegen stilvoller zu: Der Film-Vorführraum in ihrer südfranzösischen Villa erinnert mit der Gewölbedecke an einen historischen Kinosaal.

Luxusvilla und Promi-Feeling – ein bisschen von diesem Flair ist auch in den eigenen vier Wänden möglich. Wir zeigen gut umsetzbare Ideen für den eigenen Glamour-Traum. 

25 Quadratmeter-Kino für 200.000 Euro

Das schönste Heimkino der Bundesrepublik realisierten jedoch 2014 die Brüder Til und Nik Schweiger. Nik, seines Zeichens Innenarchitekt und Lichtkünstler, konnte sich beim gemeinsamen Heimwerker-Prestige-Projekt voll austoben, wie die beiden bereits in Interviews erklärten.

Mit einer antiken Kinobank aus Holz ist die Einrichtung des 25 Quadratmeter großen Raumes zwar nicht besonders bequem, doch versprüht den Charme der glanzvollen Hollywood-Ära der fünfziger Jahre. Das Highlight bildet eine Licht-Installation, die sich in organischen Linien über Rück- und Seitenwände des Kinosaals schlängelt.

Til Schweiger

Fehlt nur noch eine kleine Tüte Popcorn und eine Schulter zum Anlehnen – schon lässt sich das Regenwetter am Wochenende vergessen, wenn man in die Welt von Action-Blockbustern oder Liebeskomödien abtaucht. Doch wie kann Otto Normalbürger seinen Traum vom eigenen Heimkino bei sich zuhause verwirklichen?

Das Heimkino im Keller – auch für kleine Budgets machbar

Das Privatkino verwandelt selbst ungeliebte Räume im Souterrain oder Keller in eine gemütliche Freizeit-Oase. Denn: Wenn der Raum keine Fenster hat, entfällt das aufwendige Abdunkeln und man kann die authentische Kino-Atmosphäre zu jeder Tageszeit genießen. Unerlässlich ist dagegen eine Heizung für die entspannte Stimmung. Falls noch keine im Kellerraum vorhanden ist, lässt sich nachträglich eine Fußbodenheizung für 30 bis 70 Euro pro Quadratmeter installieren.

Die eigentlichen Kernstücke erfordern dann ein bisschen Heimwerkertalent: Eine große Leinwand bekommt man günstig als Bausatz im Künstlerbedarfshandel. Den freien Blick über die Köpfe der vorderen Sitzreihe schafft ein Podest, das sich DIY-Begabte einfach selbst zimmern können. Abgerundet wird die Einrichtung dann durch einen Teppich, der den Trittschall dämmt und gemütliche Kinosessel.

Etwas komplizierter ist die Integration der Technik. Die Basis bildet hier ein Beamer mit hoher Auflösung und ein solides Lautsprechersystem mit Frontlautsprechern, Center-Speaker, Surround-Lautsprechern und Subwoofer. Für das echte Kino-Feeling können an beiden Seiten der Decke parallel LED-Spots oder Leisten angebracht werden, die sich dimmen lassen. Eine Retro-Popcornmaschine, ein Getränkeautomat oder eine Mini-Eistruhe runden das Home-Cinema stilecht ab.

2. Schöne Aussichten von der Dachterrasse

„Friends“-Star Jennifer Aniston wählte für ihr neues New Yorker Domizil eine ganz bescheidende Bleibe: Nur zwei Zimmer und ein Bad umfasst das 5,9 Millionen Dollar teure Penthouse. Der Blickfang ist hier die 74 Quadratmeter große Dachterrasse, von der die Schauspielerin eine spektakuläre Aussicht auf die Skyline des Big Apple genießt.

Dieser urbane Freisitz ist klein, aber fein im Gegensatz zur 460-Quadratmeter-Dachterrasse, die das Anwesen von Sänger Pharrell Williams in Florida krönt.

Warum viele Promis sich zum Relaxen gern aufs Dach zurückziehen, ist schnell verstanden: Hier entspannt man geschützt vor den Blicken der Nachbarn, aber hat gleichzeitig den Überblick über das Treiben in der Umgebung. Ein guter Grund, aus dem sich viele deutsche Eigenheimbesitzer gern selbst eine schicke Dachterrasse zulegen würden. Aber lässt sich das so einfach realisieren?

Dachterrassen lieber vom Profi bauen lassen

Ob Garagendach, Flachdach oder Satteldach – mit dem richtigen Budget lässt sich auf jeder Dachform eine Terrasse bauen. Wo allerdings ein einfacher Freisitz auf dem flachen Bungalow bereits für 3.000 Euro machbar ist, kostet eine Dachterrasse, für die ein Spitzdach umkonstruiert werden muss, häufig ab 20.000 Euro aufwärts. Wichtiges Detail: Eine Dachterrasse ist baugenehmigungspflichtig, da sie oft die Statik des Gebäudes beeinflusst.

Für die Umsetzung sollte man Profis beauftragen, weil der Terrassen-Boden absolut regendicht konstruiert werden muss. Ob die Ausstattung später nur einfache Gartenmöbel umfasst oder mit Echtholzdielen, Jacuzzi und Palmen protzt, ist dem Bauherren und seinem Budget überlassen.

3. Kuschelige Stunden am Kamin

Knisterndes Holz, lodernde Flammen – ein Kamin lädt zu gemütlichen Stunden ein, am besten mit dem Partner und einem Glas gutem Rotwein. Ein weiterer Vorteil der Feuerstelle: Auch die größten Räume erhalten damit eine wohnliche Atmosphäre.

Da stört es auch nicht, wenn die Raumhöhe über 5 Meter misst, wie in Bruce Willis ehemaligem Anwesen im Wintersport-Ort Sun Valley in Idaho. Im Wohnzimmer, das sich in der Höhe über zwei Geschosse des Hauses erstreckt, schaffen der Echtholzdielenboden, das Vintage-Ledersofa und der gemauerte Kamin aus Naturstein echtes Landhaus-Flair.

Bruce Willis bei der "Sin City"-Premiere

Der Clou: Eingerahmt wird der Kamin von zwei bodentiefen Fensterfronten, die den Blick auf den Poolbereich der Villa und den benachbarten Bergsee freigeben. Hier kann man an eisigen Wintertagen gleichzeitig ins warme Feuer blicken und die Schneeflocken rieseln sehen – ein Weihnachtsmärchen par excellence. Abgerundet wird der edle Hüttenlook durch freigelegte Deckenbalken, eine Landhaus-Küche aus Echtholz und Naturstein und rustikale Möbel.

Wer auch als Nicht-Promi einen Hauch von Edel-Cottage in sein eigenes Heim bringen will, kann dies zum Beispiel mit einem Kaminbausatz tun.

Mondänes Winterfeeling per Kaminbausatz

Das deutsche Durchschnittshaus verfügt nur selten über einen gemauerten Kamin – ein Kaminofen zum Aufstellen ist zwar relativ leicht zu montieren, doch wirkt er nicht gerade edel. Ein Wow-Effekt lässt sich dagegen mit einem vorkonfektionierten Kaminbausatz erzielen, der ganz nach Wunsch unter einem Dekorputz verschwindet oder mit edlen Natursteinen verkleidet wird.

Die einzige Voraussetzung ist der passende Schornstein. Wer keinen besitzt, oder den Kamin lieber mit Blick ins Freie an der Außenwand positionieren will, wie Bruce Willis es vormacht, kann sein Haus mit einem Außenschornsteinrohr aus Edelstahl nachrüsten. Wenn ein geübter Handwerker das Rohr anbringt und der Schornsteinfeger die Feuerstelle abnimmt, steht den luxuriösen Kuschelstunden vorm eigenen Kamin nichts mehr im Weg.

4. Keine Villa ohne Pool

Ohne Wasser keine Promivilla: Sänger Pharrell Williams schwimmt auf seiner 460 Quadratmeter Dachterrasse mit Blick auf die Biscayne Bay und Celine Dions 17.000-Quadratmeter-Villa in Florida umgibt sogar ein eigener Wasserpark.

Selbst Promis, die den urbanen Lifestyle lieben, wollen nicht auf ihren Pool verzichten. So verfügt das neue Townhouse von Taylor Swift im New Yorker West Village zwar nicht über einen Garten, dafür aber über einen Indoor-Pool im Souterrain. Doch wie verwirklichen Normalos ihren Wohntraum vom eigenen Home-Pool?

Freistehend oder im Boden eingelassen – das ist beim Pool die Frage

Heutzutage gibt es freistehende Pools in allen Größen und Formen, die jeder selbst mit ein wenig Geschick schnell im eigenen Garten platzieren kann. Als Favorit gilt hier der Whirlpool, den es von der Aufblas-Variante für 400 Euro bis zur Edel-Ausführung für 10.000 Euro gibt. Das wahre Highlight für jede Wasserratte ist jedoch der klassische eingelassene Pool, den sich theoretisch jeder gönnen kann, der ein passendes Grundstück besitzt.

Die meisten Heimwerker stoßen hier jedoch an ihre Grenzen, da – je nach Größe des Projekts – eine umfangreiche Baugrube ausgehoben werden muss. Anschließend wird die Bodenplatte betoniert und die Wände gemauert, abgedichtet und verputzt.

Die Technik wie Filter, Pumpen und Gegenstromanlage müssen Profis integrieren, bevor die Wände wieder aufgeschüttet und die Außenanlagen mit stil- und rutschsicherem Bodenbelag versehen werden. Mit bequemen Liegestühlen, exotischen Kübelpalmen und ein paar Cocktails kommt dann auch im heimischen Garten die Atmosphäre einer kalifornischen Promi-Villa auf.

5. Design-Exzentrik für Individualisten

In manchen Villen wechseln zwar die berühmten Besitzer, doch der unverwechselbare Stil bleibt bestehen. So geschehen im 29-Millionen-Dollar-Anwesen, das von 2002 bis 2004 Pop-Queen Jennifer Lopez gehörte und dann in den Besitz von No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani wechselte.

Hier ist der wahre Star nicht die Hausherrin, sondern das Interiour Design – das merkt ein Besucher bereits beim Eintreten: Geometrische Mosaikböden in Schwarz-Weiß fesseln den Blick des Betrachters, genauso wie die moderne Kunst an den Wänden und die lebensgroße Nashornskulptur.

Im Wohn- und Essbereich setzt sich der extravagante Stil-Mix fort: Hier werden Animal-Print-Teppiche im Zebralook zum knallpinken Sofa kombiniert. Stilvolle Akzente setzen die deckenhohe Kaminverkleidung aus schwarzem Marmor und die üppigen Kristallglasleuchter. Wer sich als Normalbürger auch einmal fühlen will wie eine Pop-Queen, kann seine vier Wände mit einzelnen Design-Elementen aufpeppen:

Retro meets Moderne

Ein Blick in die Wohndesign-Zeitschriften verrät es: Retro ist in! Stilbewusste investieren viel Zeit und Geld, damit ihre Wohnräume aussehen zu lassen, als wäre die Zeit in den 50er, 60er oder 70er Jahren stehengeblieben. Hier finden sich Nierentische neben Kunststoffsesseln und Tapeten mit grafischen Mustern.

Richtig gekonnt nach Art der Promis sollte man die Designklassiker früherer Dekaden allerdings mit moderner Kunst und aktuellen Materialien kombinieren. Erst dann entsteht ein Kontrast, der die Retro-Stücke noch stilvoller in Szene setzt.

Online-Kleinanzeigen als Quelle

Die Kronleuchter von J.T. Kalmar, der Ball Chair von Eero Saarinen, der Panton Chair oder der UFO-Leuchter von Luigi Colani – all diese Designklassiker gelten als Ikonen ihrer Ära. Wer sie heutzutage relativ preisgünstig erstehen will, sollte auf Flohmärkten und in den Online-Kleinanzeigen stöbern.

Hier hat man zuweilen das Glück, dass der Verkäufer gar nicht weiß, welch gutes Stück er da geerbt hat und es deshalb weit unter Wert anbietet. Doch kombiniert mit einem abstrakten Gemälde, Sofakissen im Tigerfell-Print und ein paar Neon-Akzenten wirkt die Atomic Space Age Lampe aus den Sechzigern gar nicht mehr verstaubt, sondern wie das Highlight einer Promi-Domäne.

6. Für Fashion-Victims: Das Ankleidezimmer

Was unterscheidet die Luxusvilla vom gutbürgerlichen Vorstadthaus? Ein oder mehrere Ankleidezimmer. Stars wie Gwen Stefani, Paris Hilton und Ben Affleck machen es vor: Sie zwängen ihre Garderobe nicht in Schränke, sondern geben ihr den gebührenden Raum, der mit deckenhohen Wandregalen und Kommoden aus Edelholz ausgestattet ist. Der Luxus liegt hier im Detail:

Im Zentrum des Ensembles thront eine Kommode mit Wertsachen vom Schlangenledergürtel bis hin zur Rolex. Auf ihrer Marmorabdeckung werden die Schmuckschatullen in Szene gesetzt. Ein eigenes Zimmer für die Garderobe ist nur etwas für die Superreichen? Mitnichten, denn der Selbstbau eines Ankleidezimmers ist gar nicht so schwierig.

Ungenutzte Nischen finden sich in jedem Haus

Ob Dachschräge oder Zimmernische – viele Räume bieten durch ihre Architektur von selbst die Nische an, die sich gut für einen begehbaren Kleiderschrank abtrennen lässt. Der Klassiker liegt allerdings im Schlafzimmer: Wenn das Bett aufgestellt ist, bleibt reichlich Raum, der meist an einen klobigen Kleiderschrank verschwendet wird. Da bietet das abgetrennte Ankleidezimmer die bessere Möglichkeit, einen fensterlosen Raumabschnitt effizient und stilvoll zu nutzen.

Wer es ganz einfach haben will, trennt einen Streifen des Raums mit hohen Regalen ab, die er bis zur Deckenhöhe mit Möbelplatten verlängert. Im Zentrum bleibt Platz für eine Schiebetür, die das Ankleidezimmer optisch elegant verschwinden lässt. Im Innern ist dann Raum für Wandregale, Ablageborde und Hängeaufbewahrungen.

Der Clou: Im begehbaren Kleiderschrank dürfen Kleiderstangen die gesamte Raumbreite in Anspruch nehmen – so haben Kleider, Hosen, Blusen und Jacken reichlich Platz, um Promi-Allüren zu entwickeln. Wer seine Garderobe endlich einmal nach Farben ordnen will, kann sich hier ebenso austoben. Mit einer eleganten LED-Beleuchtung, einem Spiegel an der Schiebetür und ausgewählten Deko-Accessoires wird das Ankleidezimmer schließlich zum Raum, in dem man sich fühlen kann wie ein Filmstar in seiner Garderobe.

Ein eigenes Ankleidezimmer haben viele Promis. Doch eine solche Idee lässt sich auch zu Hause umsetzen. Wer dazu ungenutzt Nischen verwendet, hat schon bald ein eigenes „Klamotten-Reich“.

Besondere Promi-Wohnideen jenseits normaler Grenzen

Manchen Celebrities ist eine Luxusvilla nicht genug – sie leben gern abseits aller Konventionen:

Ein Mann - ein Dorf

„Warum nur ein Haus kaufen, wenn man gleich ein Dutzend haben kann?“ Das dachte sich wohl Johnny Depp im Jahre 2001, als er gleich ein ganzes Dorf in der Nähe des französischen St. Tropez erwarb. Selbst die Kirche – eine kleine Natursteinkapelle – konnte der Star im Dorf lassen, denn sie war im Preis von 25 Millionen Euro schon mitinbegriffen.

Insgesamt 150.000 Quadratmeter misst die Anlage, die neben den 200 Jahre alten Natursteinhäusern auch eine Bar und ein Restaurant umfasst. Das i-Tüpfelchen für den frankophilen Filmstar: Die uralten Gewölbekeller, in denen Depp seine Kollektion von Spitzenrotweinen lagert.

Wohnen in der Kirche

Mit 2,6 Millionen Dollar war das neue Heim von Beyoncé und Jay Z fast ein Schnäppchen – vielleicht, weil höhere Mächte ihre Hände mit im Spiel hatten. Denn: Der Altbau aus dem Jahr 1925 ist eine ehemalige presbyterianische Kirche.

Auf insgesamt 1235 Quadratmetern kann das Ehepaar sich jetzt musikalisch austoben. Der ehemalige Kirchensaal, der den neuen Hausherren jetzt als Loft-artiges Wohnzimmer dient, dürfte zumindest über eine beeindruckende Akustik verfügen.

Die Insel der Glückseligen

Keine Lust auf nervige Nachbarn? Vielleicht war das die Motivation, aus der Leonardo DiCaprio sich gleich eine ganze Insel zulegte. Das 42 Hektar große Eiland „Blackadore Caye“ befindet sich vor der Küste von Belize und kostete den Oscar-Preisträger schlappe 1,6 Millionen Euro. Insgesamt 68 Villen will der Mime auf seiner Insel errichten, die schlussendlich für fünf bis 15 Millionen Euro zu erwerben seien sollen.

Der Fokus liegt hier allerdings auf dem Naturschutz: DiCaprio will mit eigens angelegten Zuchtbecken den natürlichen Fischbestand aufpäppeln und in Baumschulen die heimischen Mangroven wieder aufforsten. Gemeinsam mit Wissenschaftlern, Landschaftsarchitekten und Designern arbeitet der Hollywoodstar an seinem Traum der Öko-Insel-Idylle.

Ausverkauf einer Immobilien-Legende

Die Neverland Ranch im kalifornischen Santa Ynez Valley gilt als Symbol für den pompösen Lifestyle ihres verstorbenen Besitzers Michael Jackson. Das Anwesen besitzt neben der eigenen Bahnhof-Station, in der die hauseigene Eisenbahn hält, auch ein Kino, einen Vergnügungspark und einen Zoo.

Neben Schimpanse Bubbles und einigen weißen Tigern hielt Jackson dort auch den Elefanten Gypsy, ein Geschenk seiner Freundin Liz Taylor. Aktuell scheint so viel Extravaganz auf dem Immobilienmarkt allerdings keine Freunde zu finden: Die Ranch wurde 2015 für 100 Millionen Dollar zum Verkauf angeboten und danach schrittweise auf 67 Millionen und 31 Millionen reduziert.

Fazit: Promi-Feeling zu Hause ist gar nicht so schwierig

Die teuerste Villa der Welt hat 12 Schlafzimmer und 21 Badezimmer – eigentlich ein Fall von Platzverschwendung, denn der Durchschnitts-Hausbewohner hält sich in 90 Prozent seiner Freizeit ohnehin im gemütlichen Wohnzimmer oder im eigenen Garten auf.

Wer sich in diesen Lebensräumen etwas Luxus gönnt – zum Beispiel den Pool, den Kamin oder das extravagante Designerstück - der kann auch im Alltag einen Hauch von Promi-Wohnkultur genießen. Glücklicherweise lassen sich einige Glamour-Ideen einfacher umsetzen als gedacht. Wer also mit etwas handwerklichem Geschick an die Sache geht, kann schon bald etwas Promi-Wind durch die eigenen vier Wänden wehen lassen.