Ralf Schumacher hat die Operation nach seinem Unfall in der RTL-Sendung „Jetski Star-WM“ gut überstanden. Der frühere Formel-1-Rennfahrer verletzte sich dort am Samstagabend an der Schulter und wurde am Montag operiert. Im Gespräch mit Bild schilderte der 51-Jährige den Eingriff genauer. „Es war schon die dritte Operation an der Schulter. Dieses Mal wurde ein Stück Knochen mit drei Ankern eingesetzt. Ich habe Glück, es ist alles beweglich“, sagte Ralf Schumacher laut Bild. Nach dem Eingriff geht es für ihn bereits mit ersten Schritten in der Reha weiter.

Ralf Schumacher spricht über dritte Schulter-OP

Der Sky-Experte sagte, dass er bereits auf dem Laufband trainiere und den Arm dabei festhalte. Außerdem hoffe er, dass die Heilung schneller verlaufe als die prognostizierten sechs bis acht Monate. Die Schulter ist damit zwar versorgt, doch der Unfallabend beschäftigt ihn weiter.

Nicht nur die Verletzung selbst blieb ihm in Erinnerung, sondern auch ein Interview direkt nach dem Vorfall. Dort stand Moderatorin Laura Wontorra mit ihm vor dem Publikum, obwohl er nach eigenen Angaben bereits starke Schmerzen hatte und zitterte.

Laura Wontorra wird im Podcast direkt angesprochen

Schon im Sky-Podcast „Backstage Boxengasse“ mit Peter Hardenacke hatte der Ex-Rennfahrer seinen Ärger geschildert. Er berichtete dort, dass er trotz der Schmerzen noch zum Interview gegangen sei. „Ich bin dann noch zum Interview gegangen. Das hat echt wehgetan, ich habe gezittert. Aber du kennst mich ja, ich bin nicht so wehleidig“, sagte er laut Bild.

Im selben Gespräch erinnerte er sich auch an eine Bemerkung der Moderatorin über Verletzungen bei „Ninja Warrior“, einer weiteren von ihr moderierten Sendung. Dort würde sowas öfter passieren und die Teilnehmer würden sich selber wieder einrenken, so die Moderatorin zu Schumacher.

Sie ist mir echt zu nahe getreten

Im Podcast schilderte er außerdem, Wontorra sei „einen Schritt näher in meinem Tanzbereich“ gewesen, als es für ihn passend gewesen wäre. Gegenüber der Boulevard-Zeitung wurde er später noch deutlicher. „Ich habe gezittert vor Schmerzen, es hat super wehgetan. Aber ich wollte die Show nicht sprengen. Sie ist mir echt zu nahe getreten, ich fand das übergriffig“, sagte der 51-Jährige.

Nach dem Interview kam er direkt ins Krankenhaus und wurde dort behandelt. Seine Kritik richtet sich damit nicht gegen den Unfall selbst, sondern gegen den Umgang mit der Situation danach.

Sky-Einsatz beim Italien-GP ist schon geplant

Trotz Operation und laufender Genesung soll der frühere Rennfahrer schon am Sonntag wieder für Sky im Einsatz sein. Geplant ist sein Auftritt beim Großen Preis von Italien in Monza, Rennstart ist um 15 Uhr. Damit kehrt er nur wenige Tage nach dem Eingriff vor die Kamera zurück.

Die Verletzung an der Schulter bleibt zwar ein Thema für die nächsten Monate, beruflich ist die Rückkehr aber bereits terminiert. Nach Angaben aus den Berichten wird er das Formel-1-Rennen als TV-Experte begleiten.