Der US-amerikanische Country-Sänger Dylan Carter (†24) ist tot. Der Musiker starb am Samstag, dem 25. April 2026, nach einem Verkehrsunfall in Colleton County im Bundesstaat South Carolina. Bestätigt wurde die Nachricht von seiner Wohltätigkeitsorganisation „The Local Voice“, die Carter mitgegründet hatte.
„The Voice“-Star Dylan Carter stirbt mit 24 bei Autounfall
Der 24-Jährige war vielen TV-Zuschauern durch seine Teilnahme an der 24. Staffel von „The Voice“ im Jahr 2023 ein Begriff geworden. Neben seiner Musik engagierte sich der aus St. George stammende Künstler intensiv für Frauen, die gegen Krebs kämpfen.
Wie „TMZ“ berichtet, starb Dylan Carter an stumpfen Verletzungen, die er bei dem schweren Unfall erlitt. Der Gerichtsmediziner des Colleton County stufte den Tod als Unfall ein. Dem Bericht zufolge war Carter allein in einem Tesla des Modelljahrs 2026 unterwegs.
Das Auto kam kurz nach 23 Uhr auf dem U.S. Highway 21 von der Straße ab, prallte gegen einen Pfahl und einen Zaun und überschlug sich schließlich. Carter wurde noch in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Laut den Behörden trug er einen Sicherheitsgurt.
Dylan Carter rührte bei „The Voice“ mit Lied für seine Mutter
Größere Bekanntheit erlangte der Sänger durch seinen Auftritt bei „The Voice“. In den Blind Auditions sang er Whitney Houstons „I Look to You“ und brachte damit John Legend, Gwen Stefani, Niall Horan und Reba McEntire dazu, sich umzudrehen. Als Coach wählte er Reba McEntire.
Besonders nah ging vielen Zuschauern die Geschichte hinter dem Song: Carter widmete den Auftritt seiner Mutter, die 2022 gestorben war. „Als ich sah, wie ihr euch umgedreht habt, sah ich meine Mutter. Das war die beste zweite Chance – ich habe sie so stolz gemacht“, sagte Dylan Carter laut „Bunte“ damals in der TV-Show.
„The Local Voice“ würdigt Dylan Carter als Herz der Initiative
Abseits der Bühne setzte sich Carter mit großem Einsatz für andere ein. Gemeinsam mit Mitstreitern gründete er „The Local Voice“, eine Organisation zur Unterstützung von Frauen im Kampf gegen Krebs. Der Verlust seiner Mutter hatte ihn zu diesem Engagement bewegt.
In einem Statement der Initiative heißt es: „Mit schwerem Herzen teilen wir den Tod von Dylan Carter mit, Mitgründer von The Local Voice, talentierter Musiker und jemand, der unserer Gemeinschaft so viel bedeutete.“ Weiter würdigte die Organisation ihn als zentrale Kraft ihres Wirkens und kündigte an, seine Arbeit in seinem Andenken fortzuführen.
Nach Carters Tod: Moncks Corner sagt Konzert nach Carters Tod ab
Auch in seiner Heimatregion war Dylan Carter fest verankert. Laut Focus reagierte der Bürgermeister von Moncks Corner, Thomas Hamilton Jr., tief getroffen auf die Nachricht und erinnerte an einen Künstler, der die Gemeinde immer wieder bei städtischen Veranstaltungen begleitet habe.
Ein für den 27. April geplantes Konzert bei „Music on Main“ wurde nach seinem Tod abgesagt. Neben seiner Musikkarriere arbeitete Carter auch als Immobilienmakler und betrieb den Campingplatz „Sunny Days RV & Campground“. Informationen zu möglichen Hinterbliebenen wurden zunächst nicht veröffentlicht.