Thorsten Legat arbeitet seit einigen Wochen als Cheftrainer beim FC Germania Mallorca und hat nun erklärt, dass seine Zeit in langen Reality-Formaten vorbei ist. „In der Reality-Szene bin ich weg“, sagte er laut RTL. Einzelne Drehtage schließt er demnach nicht völlig aus, für Produktionen über mehrere Wochen sehe er aber keinen Raum mehr. Als Grund nannte er seine Aufgabe als Trainer. Der Fußball sei wieder sein „Hauptfokus“, außerdem trage er Verantwortung für seine Mannschaft.
Thorsten Legat setzt als Trainer klare Prioritäten
Mit dem Wechsel auf die Insel verändert sich für den Ex-Profi auch der Arbeitsalltag deutlich. Im Gespräch mit RTL sagte er: „Ich habe eine Verantwortung über meine Jungs.“ Deshalb komme ein längerer TV-Dreh für ihn nicht mehr infrage. Auch im Umgang mit seinen Spielern zieht er eine klare Linie. Auf die Frage, ob seine Mannschaft ihn duzen dürfe, antwortete er: „Siezen. Wer mich duzt, geht.“ Zudem betonte er seinen Anspruch an die tägliche Arbeit: „Mein Leben besteht aus Professionalismus.“ Trotz einer Hospitation bei Pep Guardiola wolle er niemanden kopieren.
Germania Mallorca plant drei Aufstiege in fünf Jahren
Der Klub startet in der achten spanischen Liga und wird derzeit über Sponsoren finanziert. Präsident Amir Aziz formuliert ein klares Ziel: „In den ersten fünf Jahren wollen wir mindestens drei Aufstiege feiern“, sagte er laut RTL. Der Weg soll möglichst schnell in die fünfte Liga und damit in den überregionalen Fußball führen. Nach Angaben des Präsidenten besteht der Kader überwiegend aus Spielern mit Erfahrung aus Oberliga, Regionalliga oder Verbandsliga. Außerdem habe der Verein auch mit früheren Bundesligaspielern gesprochen, Namen nannte Aziz jedoch nicht.
Alexandra Legat bleibt vorerst in Deutschland
Der neue Lebensmittelpunkt auf Mallorca hat auch private Folgen. Seit 30 Jahren ist Alexandra an seiner Seite, so lange getrennt wie jetzt waren beide zuvor laut RTL nicht. „Ich vermisse meine Frau“, sagte Legat im Interview. Dennoch wolle er derzeit allein auf der Insel leben, um sich ganz auf die Arbeit zu konzentrieren. Seine Frau habe dafür Verständnis und besuche ihn regelmäßig einmal im Monat.