Summer Terenzi zeigt in der ProSieben-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“ eine sehr persönliche Seite. Die 20-Jährige spricht dort erstmals öffentlich über den Tod ihres besten Freundes Chesko, der bei einem Autounfall ums Leben kam. Der Verlust begleitet die junge Sängerin bis heute, besonders jetzt, da sie in Berlin ihre erste eigene Wohnung einrichtet und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Gerade solche Momente machen ihr bewusst, wie sehr er ihr fehlt. Auch ihre enge Freundin Alina, die sie wie eine Schwester beschreibt, steht ihr in dieser Phase zur Seite.

Summer Terenzi spricht über ihren besten Freund Chesko

Beim Einzug in die erste Wohnung kommen viele Erinnerungen zurück. Summer beschreibt, wie eng die Verbindung zu Chesko war und wie sehr sie gemeinsame Zukunftspläne verbunden haben.

Erwachsen werden, ausziehen und so bedeutet mir sehr viel. Ich habe meinen besten Freund durch einen Autounfall vor ein paar Jahren verloren. Chesko war 18 und ich finds halt so krass. Wir haben immer darüber geredet und jetzt mache ich das alleine. Ich hab gerade das Gefühl, ich werde [...] für uns beide erwachsen“, so Summer laut Bunte. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für sie deshalb mit Trauer und Reife zugleich verbunden.

Musik wird für die 20-Jährige zur Form der Trauerarbeit

Halt findet Summer Terenzi vor allem in ihrer Musik. Sie sagt, dass sie Gefühle dort ausdrücken kann, die sie sonst nicht aussprechen möchte. Für Chesko schrieb sie den Song „Just Like We Plan“, der nach ihren Angaben bereits seit drei Jahren fertig ist. Erst jetzt fühlt sie sich bereit, diesen sehr persönlichen Titel auch aufzunehmen.

Darin verarbeitet sie nicht nur den Schmerz über den Verlust, sondern auch die gemeinsame Geschichte. Wie Gala berichtet, sieht Summer in dem Lied einen Weg, die Erinnerung an ihren Freund weiterzutragen und den nächsten Schritt zu gehen.

Sarah Connor kämpft im Gespräch mit den Tränen

Auch Sängerin Sarah Connor ist in der Doku tief berührt. Im gemeinsamen Gespräch mit ihrer Tochter kann sie ihre Tränen nicht zurückhalten, als es um die schwere Zeit nach dem Unfall geht. „Es ist eine krasse Zeit gewesen [...] und es ist immer noch schwer, darüber zu sprechen“, sagte Sarah Connor laut Focus.

Zugleich beschreibt sie ihre Tochter als „sehr tapfer“. Die Szene zeigt, wie nah das Thema die Familie noch immer bewegt. Dass Summer so offen darüber spricht, macht deutlich, wie groß ihre innere Stärke ist und wie ernst sie ihren eigenen Weg nimmt.

Eigener Weg als Musikerin steht für Summer im Mittelpunkt

Parallel zur Trauerarbeit arbeitet Summer Terenzi daran, sich als Musikerin eigenständig zu positionieren. In der Doku macht sie klar, dass sie nicht nur als Tochter prominenter Eltern wahrgenommen werden möchte. Musik ist für sie Ausdruck, Erinnerung und persönlicher Neuanfang zugleich.

Sarah Connor formuliert dazu einen Gedanken, der Summers Entwicklung gut beschreibt: Wer Musik mache, müsse auch an schmerzhafte Momente heran, weil daraus etwas entstehen könne, das anderen helfe. Neben Chesko verarbeitet Summer in ihren Songs auch ihre Beziehung zu Vater Marc Terenzi und zeigt damit, wie eng Kunst und eigenes Erleben bei ihr verbunden sind.