Prinz Harrys (41) Autobiografie „Reserve“ wurde zum Bestseller, nun rückt offenbar auch Herzogin Meghan (44) mit einem eigenen Buch in den Fokus. Sie soll seit Jahren Material sammeln, darunter Sprachnotizen, handschriftliche Tagebücher und strukturierte Aufzeichnungen. Besonders heikel ist der Zeitpunkt dieser Notizen.
Herzogin Meghan sammelt Material aus Zeit vor dem Megxit
Sie sollen laut „t-online“ bis in die Phase vor dem Rückzug von Harry und Meghan aus dem britischen Königshaus zurückreichen. Damit steht erneut die Frage im Raum, ob die Herzogin von Sussex ihre Sicht auf die Ereignisse eines Tages ausführlich schildern will.
Im Umfeld der Herzogin heißt es, sie dokumentiere vieles schon seit langer Zeit. Genannt werden nächtliche Sprachmemos auf dem Handy ebenso wie persönliche Notizen und geordnete Reflexionen. Demnach reicht das Material bis in die Zeit zurück, bevor das Paar Großbritannien verließ.
Gerade dieser Punkt dürfte im Palast aufmerksam verfolgt werden, denn ein solches Projekt könnte weit über private Erinnerungen hinausgehen. Im Raum steht die Möglichkeit, dass Meghan Erlebnisse aus den Jahren innerhalb der Royal Family in eine größere Erzählung einbettet.
Das Buch soll für Meghan ein Neuanfang werden
Anonyme Insider beschreiben eine klare Linie für das mögliche Werk. Es solle „ein Rekordbrecher und Neuanfang“ werden. Zugleich wolle Meghan offenbar nicht als zentrale Werbefigur auftreten. „Sie will nicht auf dem Plakat zu sehen sein. Sie möchte im Autorenraum sein“, so eine Quelle laut „Daily Mail“.
Auch inhaltlich sei die Richtung festgelegt: Das Buch solle kein Werk voller Klagen sein. Vielmehr wünsche sie sich, „dass es zeigt, wohin sie geht. Nicht nur, wo sie gewesen ist.“ Damit würde das Projekt stärker auf Zukunft und Selbstdeutung setzen.
Oprah Winfrey und Tyler Perry fallen im Umfeld des Projekts
Rund um das mögliche Buch werden mehrere prominente Namen genannt. Dazu zählen Oprah Winfrey (72), Mellody Hobson (57), Shonda Rhimes (56) und Nicole Avant (58). Zum erweiterten Kreis sollen außerdem Tyler Perry (56), Gayle King (71) und Meghans Mutter Doria Ragland (69) gehören. Welche konkrete Rolle diese Personen spielen könnten, ist offen.
Dennoch zeigt die Liste, in welchem Netzwerk sich die Herzogin bewegt. Sollte das Vorhaben tatsächlich Form annehmen, dürfte es nicht nur als persönliches Projekt gesehen werden, sondern auch als strategisch begleitetes Medienvorhaben mit erheblicher Reichweite.
Jennie Bond warnt vor heikler Wirkung auf den Palast
Schon im vergangenen Jahr hatte die Royal-Expertin Jennie Bond (75) über ein solches Buch spekuliert. Sie bezeichnete es als „eine potenzielle Waffe in ihrer Hinterhand, falls sie jemals das Bedürfnis verspüren sollte, sich in irgendeiner Form zu rächen“, so Jennie Bond.
Im Umfeld der Royals wächst damit die Nervosität. Nach Harrys Buch gelten weitere intime Einblicke aus Sussex-Sicht als sensibles Thema für König Charles III. (77), Prinz William (44) und den engeren Familienkreis. Hinzu kommt der erwartete England-Besuch von Harry und Meghan im Juli 2026, der die Debatte zusätzlich anheizt.