Seit fast drei Jahrzehnten begleitet Moderatorin Marlene Lufen (55) Frühaufstehende im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ durch den Morgen. In ihrem Podcast „M wie Marlene – wie gelingt das Leben?“ zeigt sie eine sehr verletzliche Seite und spricht über prägende Erlebnisse in Liebesbeziehungen, die sie bis heute nicht vergessen kann.
Marlene Lufen spricht über massiven Betrug
In einer Podcast-Folge mit Beziehungsexpertin Paula Lambert (51) erzählt die zweifache Mutter, wie sehr sie frühere Untreue-Erfahrungen getroffen haben. „Ich wurde ganz übel beschissen und betrogen“, so Lufen. Schon damals habe sie gespürt, dass die Geschichte, die ihr Partner ihr präsentierte, nicht stimmen könne: „Die Story, die ist einfach totaler Scheiß.“
Um ihre Fassung zu bewahren, habe sie sich ans Bügelbrett gestellt. Sie habe „um 7.30 Uhr gebügelt wie so eine Bekloppte“ und sei ständig zur Toilette gerannt, weil ihr Körper mit heftigem Stress reagiert habe, berichtet sie weiter. Die Erkenntnis, betrogen zu werden, hat Marlene Lufen stark getroffen und aus der Bahn geworfen.
Gewaltiger Ausraster nach Seitensprung-Schock
In einer anderen Beziehung reagierte Marlene Lufen deutlich impulsiver, als ein weiterer Seitensprung ans Licht kam. Im Podcast schildert sie, dass sie damals die Kontrolle verlor: „Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als zuzutreten.“ Es sei das einzige Mal gewesen, dass sie in ihrem Leben körperlich geworden sei, erklärt die Moderatorin.
Reue empfinde sie dennoch kaum: „Ich finde eigentlich, der Arschtritt war wirklich verdient.“ Die Situation sei „richtig schrecklich“ gewesen, erinnert sie sich. Heute würde sie eine Partnerschaft beenden, bevor sie heimlich das Handy eines Partners kontrollieren würde.
Marlene Lufen: Heimliche Affäre mit vergebenem Mann
Offen spricht Lufen auch darüber, selbst Grenzen überschritten zu haben. Als junge Frau ließ sie sich auf einen vergebenen Mann ein. Er speicherte sie unter dem Tarnnamen „Pavel“ in seinem Handy, um die Affäre zu verbergen.
Schon damals sei ihr klar gewesen, dass dieses Verhältnis moralisch schwierig sei. Dennoch beschreibt sie, dass es sich in dem Moment für sie richtig angefühlt habe, weil sie weder den Mann noch dessen Beziehung gut kannte. Heute blickt sie reflektiert auf diese Zeit zurück und ordnet den Fehltritt als wichtigen Lernmoment ein.