Geboren wurde Smudo, bürgerlich Michael Bernd Schmidt, am 6. März 1968 in Offenbach am Main. Seinen Künstlernamen hat er seiner Schulzeit zu verdanken, als er aufgrund seines angeblich ungepflegten Äußeren den Spitznamen „Schmuddel“ erhielt, der später zu „Smudo“ wurde.

Smudos echter Name: So heißt er eigentlich

In dem Buch „Freistunde“ schreibt der „The Voice“-Coach über seine Schulzeit und der Entstehung seines Künstlernamens: „Zum Glück lag mein Zuhause nur 900 Meter vom Schulgebäude entfernt, sodass ich bequem um halb acht aufstehen konnte, um direkt aus dem Bett in die Schule zu gehen.“

Und weiter: „Mein dadurch vernachlässigtes Äußeres brachte mir bald den von meinem Nachnamen Schmidt abgeleiteten Spitznamen ‚Schmuddel‘ ein, aus dem sich über die Jahre hinweg mein heutiger Künstlername ‚Smudo‘ ableitete. Der Spott war für mich ein akzeptabler Preis für jede Minute mehr Schlaf.“

Unglaubliche Karriere mit den Fantastischen Vier

Nach dem Abitur in Gerlingen gründete Smudo 1986 mit Andreas Rieke das Terminal Team, aus dem 1989 gemeinsam mit Michael Beck und Thomas D Die Fantastischen Vier hervorgingen.

Parallel programmierte der begeisterte Videogamer in seier Jugend auf dem Computer C64 und gewann mit dem Text-Grafik-Adventure Price of Peril einen Wettbewerb des Heise-Verlags - ein echtes Multitalent also.

Neben der Band arbeitete Smudo mit Formationen wie Jazzkantine und Fettes Brot zusammen und veröffentlichte im Rahmen von „Pop 2000“ das Solo-Stück „Rudi“. Als DJ verbindet er seit Ende der 1990er Jahre Rap, Soul, R&B, Ska, Reggae und Funk, unter anderem beim Baltic Soul Weekender.

Smudo ist zudem als Synchronsprecher und Schauspieler aktiv, etwa in „Madagascar“, „Asterix und die Wikinger“, „Die Rotkäppchenverschwörung“ und „Vorstadtkrokodile“. Im Fernsehen wirkt er seit 2003 im Rateteam von „Sag die Wahrheit“ mit und war neben seinem Kollegen Michi Beck Jurymitglied bei „The Voice of Germany“ sowie „The Voice Kids“.