Privatleben anstatt Rampenlicht

„Sissis“ Schwester „Helene“: So erging es Darstellerin Uta Franz

Romy Schneider und Uta Franz als „Sissi“ und „Helene“

Vor der Kamera verkörperte Uta Franz in der beliebten Filmreihe „Sissi“ die ältere Schwester namens „Helene“, doch wie war es um die Schauspielerin bestellt? Ein Blick in die Vergangenheit.

Zunächst zur Handlung der „Sissi“-Filme: Die beiden ältesten Töchter von „Herzogin Ludovika“ und „Herzog Max in Bayern“ reisen 1853 von Bayern nach Österreich, um dort die Vermählung von „Helene“ (Uta Franz) mit dem jungen Kaiser „Franz Joseph“ (Karlheinz Böhm) zu beschließen.

Der Kaiser findet entgegen aller Erwartungen jedoch Gefallen an „Sissi“ (Romy Schneider), die seine Gefühle erwidert und daraufhin von einem schlechten Gewissen ihrer Schwester gegenüber geplagt wird. Nach der Verkündung der Verlobung der beiden auf einer Feier verlässt „Helene“ tief bestürzt den Ball und zurück in Bayern sogar das gemeinsame Elternhaus.

Kurz vor der Hochzeit ihrer Schwester kehrt sie allerdings mit ihrem neuen Partner „Prinz von Thurn und Taxis“ frisch verliebt zurück, wo sie sich schlussendlich mit ihrer Schwester „Sissi“ versöhnt.

Karlheinz Böhm und Uta Franz als „Franz Joseph“ und „Helene“

Die Karriere der Uta Franz

Über Nacht wurde Uta Franz im Jahre 1953 durch die italienisch-französischen Koproduktion „Villa Borghese“ bekannt, ein Jahr darauf stand sie bereits für ihren zweiten Film „Una Parigina a Roma“ vor der Kamera. Ihren Durchbruch erlebte sie als Besetzung für die Rolle der „Helene“ in der „Sissi“-Trilogie.

Trotz des großen Erfolges traf Uta Franz die Entscheidung, zukünftig nicht mehr vor der Kamera in Erscheinung zu treten und beendete 1957 ihre Schauspielkarriere.

Die am 19. September 1935 in Bad Gastein als Uta Franzmair geborene Uta Franz hielt sich nach ihrer kurzen Schauspielkarriere weitestgehend aus dem Leben im Rampenlicht raus. Lediglich im Jahre 2005 trat sie kurzzeitig in der Öffentlichkeit auf, indem sie an der WDR-Gala „Servus Sissi“ teilnahm, auf der sie ihren damaligen Schauspielkollegen Karlheinz Böhm nach 50 Jahren wieder traf.

Uta Franz lebte zurückgezogen mit ihrem einzigen Sohn und ihrem Ehemann in Österreich, wo sie am 17. August 2012 mit 76 Jahren starb. Peter Weck ist der einzige Original-Darsteller der „Sissi“-Filme, der noch lebt.

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