Als Jenny Elvers (54) für die SAT.1-Show „Villa der Versuchung“ nach Thailand reiste, ahnte wohl kaum jemand, wie sehr die Dreharbeiten ihren Körper belasten würden. Die Schauspielerin kam mit 54 Kilo an und verließ die Produktion mit nur noch 47 Kilo. In der Sendung lebten die Promis unter einfachen Bedingungen, obwohl der Titel nach Luxus klingt.

Jenny Elvers spricht offen über krassen Gewichtsverlust

Geschlafen wurde auf dem Boden, gegessen wurden unter anderem kalte Kartoffeln. Wer sich etwas Komfort leisten wollte, musste dafür tief in den gemeinsamen Jackpot greifen und damit das mögliche Preisgeld schmälern.

Im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ schilderte die Blondine selbst, wie drastisch die Folgen für sie waren. „Ich möchte betonen, ich bin mit 54 Kilo in die Sendung reingegangen – und sagen wir es mal so, am Ende der Produktion: 47 Kilo. Nicht nachmachen, liebe Kinder“, sagte Jenny Elvers laut t-online.de.

Bei einer Körpergröße von 1,75 Metern sei das für sie klar zu wenig gewesen. Die Aufnahmen dauerten rund zwei Wochen, doch schon in dieser kurzen Zeit verlor sie sieben Kilo. Damit wurde aus dem Reality-Format für Elvers auch körperlich eine echte Belastungsprobe.

Schokoriegel wurden für die Schauspielerin zur Hilfe

Der Alltag in der Villa war streng geregelt und Extras hatten ihren Preis. Ein Bett kostete pro Tag 1.500 Euro, die Nutzung des Pools 3.000 Euro. In der sogenannten Kostbar gab es Schokoriegel, Softdrinks und Zigaretten, allerdings ebenfalls zu hohen Summen.

Gerade deshalb fiel Elvers' Entscheidung ins Gewicht, sich regelmäßig etwas zu kaufen. Sie erklärte, dass Süßigkeiten für sie keine Nebensache mehr gewesen seien, sondern notwendig wurden, um nicht noch weiter abzunehmen. Jeder Griff ins Regal verringerte jedoch den Jackpot, der theoretisch bei 250.000 Euro liegt.

Nur noch 47 Kilo waren für Jenny Elvers deutlich zu wenig

Auch nach dem Dreh sprach Elvers sehr klar über ihren Zustand. „47 Kilo sind definitiv zu wenig. Ich arbeite daran und habe auch schon wieder zugenommen“, so Jenny Elvers laut Bild. Nach eigenen Angaben musste sie während der Produktion „zufüttern“, weil sie sehr schnell Gewicht verliere. Dass sie dabei nicht nur an den Gewinn dachte, räumte sie offen ein.

Auch ihr Zigarettenkonsum spielte nach Angaben aus der TV-Sendung eine Rolle bei den Ausgaben. Schon die erste Staffel zeigte, wie stark solche Entscheidungen das Preisgeld drücken können: Von 250.000 Euro blieben damals nur etwas mehr als 9.000 Euro übrig.

Finanzielle Sorgen waren ebenfalls Thema der Sendung

Neben den körperlichen Folgen sprach Elvers im Rahmen der TV-Auftritte auch über ihre wirtschaftliche Lage. Laut oe24.at thematisierte sie Schulden in Millionenhöhe und ihre Sorge um die Zukunft. Im Frühstücksfernsehen zeigte sie sich dennoch kämpferisch und optimistisch.

Sie betonte, dass sie sich immer wieder aus schwierigen Situationen herausarbeiten könne und inzwischen wieder mehr Stabilität erreicht habe. Zudem wolle sie sich nicht zu sehr von der Angst vor späteren Jahren bestimmen lassen. Für Jenny Elvers war diese Produktion damit nicht nur ein TV-Experiment.