Sänger Johannes Oerding und Moderatorin Ina Müller galten lange als eines der schönsten Paare der deutschen Musik- und TV-Welt. Kennengelernt hatten sie sich 2009, ab 2011 waren sie liiert. Als 2023 die Trennung öffentlich wurde, hielten sich beide mit Details zurück.
Nun spricht Oerding so offen wie selten über diese Zeit. Seine Worte zeigen, wie stark ihn das Ende der Beziehung geprägt hat – und warum Ina Müller weiterhin einen festen Platz in seinem Leben hat.
Johannes Oerding nennt das Liebes-Aus eine Zäsur
Im Gespräch mit dem „Stern“ über sein neues Album wurde der 44-Jährige auch auf private Einschnitte angesprochen. Dabei machte er deutlich, dass die vergangenen Jahre für ihn von Verlust und Umbrüchen geprägt waren.
Über das Ende der Beziehung sagte er: „Ja, das war natürlich ebenfalls eine Zäsur in meinem Leben“, so Johannes Oerding. Zugleich betonte er, dass zwischen ihm und Ina Müller kein Bruch entstanden sei: „Wir haben einen guten Weg gefunden, sind weiterhin freundschaftlich miteinander verbunden, haben viel Respekt füreinander.“
Dies sei ihm besoners wichtig gewesen, denn: „Ich bin kein Mensch, der Dinge einfach kappt. Ich versuche, Verbindungen zu erhalten, auch wenn sich etwas grundlegend verändert.“
Ina Müller und Johannes Oerding halten Kontakt
Besonders bemerkenswert ist, wie selbstverständlich Ina Müller noch immer in Oerdings Alltag vorkommt. So schickte er ihr sogar sein Album und bat sie ausdrücklich um eine ehrliche Einschätzung.
„Gestern habe ich ihr mein Album geschickt und gesagt, sie darf und soll in ihrem Urteil richtig hart sein“, verriet Johannes Oerding der „Superillu“. Schon während ihrer Beziehung habe er ihren Rat gesucht. Dass er sich auch heute noch auf ihr Urteil verlässt, zeigt, wie tragfähig die Verbindung zwischen den beiden geblieben ist.
Johannes Oerding spricht über Trauer und Zweifel
Neben der Trennung verarbeitete Oerding zuletzt auch den Tod seines Vaters, der ihn schwer getroffen habe. Er erklärte im „Stern“-Interview, dass ihn diese Erlebnisse verändert haben und er heute bewusster mit Gefühlen umgehe als früher.
„Ich habe definitiv gelernt, Gefühle mehr zuzulassen. Früher habe ich vieles eher kontrolliert. Heute lasse ich Dinge auch einfach mal da sein. Traurigkeit, Zweifel, Unsicherheit – das gehört ja alles dazu“, machte der Sänger deutlich.