Manuel Neuer steht bei der WM als deutscher Torhüter wieder im Fokus, doch neben Training, Spielen und Co. beschäftigt ihn vor allem seine Familie in Deutschland. Seine Ehefrau Anika ist schwanger und erwartet mit ihm das zweite Kind, Sohn Luca ist erst zwei Jahre alt.

Während viele Teamkollegen ihre Partnerinnen und Kinder bereits vor Ort sehen konnten, bleibt der Kontakt bei Neuer bislang auf Telefonate und Video-Calls beschränkt. Gerade diese Distanz macht die Tage in den USA für den 40-Jährigen deutlich anspruchsvoller.

Manuel Neuer hofft auf Besuch von Anika und Luca

Trotz der besonderen Situation gibt es für den DFB-Kapitän einen klaren Wunsch: Seine Familie soll ihn im weiteren Verlauf des Turniers in den USA besuchen. „Das ist auf jeden Fall schon das Ziel. Ich würde mich freuen, wenn das der Fall ist“, sagte Manuel Neuer laut „Bild“ bei einer Pressekonferenz.

Noch ist offen, ob die Reise mit Blick auf Anikas Schwangerschaft tatsächlich klappt. Bei der Heim-EM war sie bei mehreren Partien im Stadion dabei. Diesmal sind die Umstände komplizierter, auch weil Luca noch sehr klein ist und die Reise entsprechend gut geplant werden muss.

Video-Calls ersetzen derzeit das Familienleben

Im Alltag des Keepers läuft das Familienleben momentan fast vollständig digital ab. Vor der Pressekonferenz hatte Neuer sogar noch einen ganz privaten Moment mit seinem Sohn.

„Ich habe den Kleinen jetzt gerade quasi ins Bett gebracht vor der PK. Der war noch kurz in der Badewanne gewesen und vorher beim Kinderturnen...“, so Manuel Neuer laut „Bild“. Solche Einblicke in das Privatleben des Fußballers sind äußerst selten.

Zeitverschiebung wird für den Torhüter zum Problem

Besonders die sechs Stunden Zeitunterschied zwischen Deutschland und North Carolina erschweren den Kontakt. Neuer sprach offen darüber, dass Anrufe dadurch schnell unpraktisch werden können: „Das ist ein bisschen schwierig, muss ich ganz ehrlich sagen, mit der Zeitverschiebung. Ihr kennt das von euren Familien, wenn man zu Hause anruft und dann manche dann nachts geweckt werden eventuell, wenn man selber mal einen Fehler gemacht hat.“ Laut „Bunte“ sei dies bei ihm „aber noch nicht der Fall gewesen“.