Wenn Kinder berühmter Künstler über Geld sprechen, geht es oft um Luxus oder Karrierepläne. Bei Joelina Drews (30) ist das anders. Die Sängerin sprach im Podcast „Drews Cordalis Petry – Kids-Club“ mit Lucas Cordalis (58) und Achim Petry (51) über ein Thema, das viele Musiker im Alter beschäftigt: die finanzielle Absicherung.

Joelina Drews über die Rente ihres Vaters Jürgen

Dabei wurde es sehr persönlich, denn Joelina erklärte, wie wenig ihr Vater Jürgen Drews (81) aus der gesetzlichen Rentenkasse erhält. Gerade bei einem Star, der über Jahrzehnte auf der Bühne stand, wirkt diese Summe bemerkenswert niedrig.

Im Gespräch machte Joelina Drews deutlich, dass ihr Vater erst vergleichsweise spät in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt habe. Deshalb bekomme der 81-jährige Schlager-Star nur „200 bis 300 Euro“, so Joelina Drews laut „t-online.de“.

Ihre Einschätzung dazu fiel klar aus: „Davon kann man heutzutage in Deutschland nicht mehr leben.“ Die Aussage zeigt, wie unsicher die Lage für viele Künstler sein kann, wenn sie lange freiberuflich arbeiten. Zugleich sprach Joelina nicht alarmistisch, sondern sehr nüchtern über die Konsequenzen.

Jürgen Drews und Ramona sind dennoch abgesichert

Trotz der kleinen gesetzlichen Rente macht sich die 30-Jährige keine Sorgen um ihre Eltern. Im Podcast betonte sie, ihr Vater habe privat sehr gut für das Alter vorgesorgt. Auch über die gemeinsame Lebenssituation von Jürgen und Ramona Drews sprach sie offen und stellte klar, dass es ihnen gut gehe.

Schon früher hatte der Sänger selbst über seine Finanzen gesprochen. Damals erklärte er, seine staatliche Rente liege bei noch nicht einmal 200 Euro im Monat, sein Geld habe er jedoch gut angelegt, wie „Bild“ berichtete. Das passt zu Joelinas heutiger Einschätzung.

Lucas Cordalis und Achim Petry sprechen über Künstlerängste

Das Thema blieb im Podcast nicht auf Jürgen Drews beschränkt. Auch Lucas Cordalis und Achim Petry schilderten, wie unsicher ein Leben im Musikgeschäft sein kann. Cordalis brachte die Sorge vieler Selbstständiger auf den Punkt: „Unsere Karriere kann morgen zu Ende sein.“

Petry nannte die Altersvorsorge für Künstler ein heikles Thema. Joelina zog daraus eine klare persönliche Lehre: Man müsse selbst vorsorgen und dürfe sich nicht allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Gerade in der Schlagerwelt, in der viele Künstler freiberuflich arbeiten, dürfte dieser Gedanke vielen vertraut vorkommen.

Joelina berichtet von den Existenzängsten ihres Vaters

Neben den Finanzen sprach Joelina auch über die Belastung, die hinter einem langen Künstlerleben stehen kann. Sie erzählte, ihr Vater habe immer große Existenzängste gehabt und oft gefürchtet, seine Familie irgendwann nicht mehr ernähren zu können. Dieser Druck habe ihn offenbar über viele Jahre begleitet.

Dazu passt eine frühere Aussage von Jürgen Drews selbst, der einst zugab, schon als junger Mann stark an sich gezweifelt zu haben. Um Sicherheit für seine Familie zu schaffen, gönnte er sich kaum Pausen, bis sein Körper schließlich Grenzen setzte. Gerade deshalb wirkt Joelinas Offenheit so eindringlich.