Sechs Jahre nach der Trennung von Rapper Sido (45) geht Moderatorin Charlotte Würdig (47) einen sehr persönlichen Schritt. Sie möchte ihren Ehenamen ablegen und wieder Charlotte Engelhardt heißen. Damit verbindet sie nicht nur einen beruflichen Neustart, sondern auch ein Stück Familiengeschichte. Künftig soll ihr Geburtsname wieder stärker im Vordergrund stehen.
Charlotte Würdig will wieder Engelhardt heißen
Der Wechsel kommt nicht von heute auf morgen, denn hinter der Entscheidung steckt auch ein bürokratischer Prozess. Schon bald wird das Publikum den neuen alten Namen jedoch erstmals ganz offiziell im Fernsehen sehen.
Wie „bz-berlin.de“ berichtet, kehrt Charlotte Würdig nach der Scheidung zu ihrem Mädchennamen zurück. Künftig will sie wieder als Charlotte Engelhardt auftreten. Der Schritt wirkt bewusst gewählt, denn die Moderatorin hatte den Namen Würdig auch Jahre nach dem Liebes-Aus weiter getragen.
Nun setzt sie einen klaren Punkt hinter dieses Kapitel. Öffentlich sichtbar wird die Änderung schon in Kürze: Ab dem 30. Juni steht sie für die RTL-Show „Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet“ erstmals wieder unter dem Namen Engelhardt vor der Kamera.
Standesamt verlangt ein Jahr mit Künstlernamen
Ganz so einfach ist die Umstellung allerdings nicht. Die offizielle Namensänderung zieht sich nach Angaben der Moderatorin noch hin, weil das Standesamt zunächst verlangt, dass sie Engelhardt ein Jahr lang als Künstlernamen führt. Erst danach kann die amtliche Änderung abgeschlossen werden.
Das macht den Wechsel zu einem längeren Verfahren statt zu einer schnellen Formalität. Trotzdem scheint Charlotte Würdig entschlossen, diesen Weg zu gehen. Der Name Engelhardt wird damit erst öffentlich eingeführt und später auch rechtlich fest verankert.
Charlotte Engelhardt erklärt ihre Entscheidung selbst
Zu ihrer Haltung fand die Moderatorin klare Worte. „Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein“, sagte Charlotte Engelhardt laut „n-tv“. Vorab informierte sie dennoch ihren Ex-Mann Sido, der bürgerlich Paul Würdig heißt. Nach ihren Angaben habe er den Schritt sogar positiv aufgenommen.
Für sie spielt dabei auch die eigene Familie eine wichtige Rolle. Ihr Vater habe keine Söhne, deshalb bleibt der Geburtsname auf diese Weise wenigstens in ihrer Linie erhalten. Die Entscheidung ist also privat, emotional und zugleich sehr bewusst getroffen.
Auch die Kinder reagieren gelassen auf den Schritt
Nicht nur der Ex-Partner, auch die beiden gemeinsamen Söhne reagierten entspannt auf die Namensänderung. Die Kinder sind zehn und fast 13 Jahre alt und nahmen die Neuigkeit offenbar gelassen auf. Damit scheint der Schritt innerhalb der Familie ohne großes Drama aufgenommen worden zu sein.
Für Charlotte Würdig markiert die Rückkehr zu Engelhardt dennoch einen wichtigen Einschnitt. Nach Jahren unter dem Ehenamen verbindet sie ihren nächsten TV-Auftritt nun mit einer Identität, die viel länger zu ihr gehört als die Zeit ihrer Ehe.